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Die rekonstruierte Wirklichkeit? (3)

Mittwoch, den 12. November 2008

“Im Rahmen der Reihe Die rekonstruierte Wirklichkeit? zeigen und diskutieren Selver Kabak und Jochen Zimmer morgen, Donnerstag, den 13. November, 16 Uhr den Omnibusfilm praktisch sämtlicher Filmemacher des Oberhausener Manifests und des Neuen Deutschen Films: Alexander Kluge, Rainer Werner Fassbinder u.a.: Deutschland im Herbst. D 1978, 123 Min.
… und am nächsten Donnerstag, dem 20. November, folgt Rainer Werner Fassbinders: Die dritte Generation. D 1979, 105 Min.”

Die rekonstruierte Wirklichkeit?

Mittwoch, den 29. Oktober 2008

“Im Rahmen der Reihe “Die rekonstruierte Wirklichkeit?” zeigen Selver Kabak und Jochen Zimmer morgen, am 30. Oktober 16 Uhr, in der Uni Duisburg (Medienhörsaal LB 237) einen biographischen DokFilm über die Entstehung des militanten Arbeiter- und später Studenten-Widerstands in Italien.
Erzähler ist Antonio Negri, Professor für Staatstheorie, Coautor von “Empire”, 1979 wegen der angeblichen Entführung und  Ermordung des Vorsitzenden der christdemokratischen Partei Aldo Moro und als angeblicher Kopf der Roten Brigaden verhaftet und 1984 zu 30 Jahren Haft verurteilt.
Alexandra Weltz, Andreas Pichler: „Eine Revolte, die nicht endet“. D 2004, 52 Min. (deutsch synchronisiert)
und nächste Woche am Donnerstag, den 6. November, dann den DokFilm von
Holger Meins: „Oskar Langenfeld – 12 Mal“. D 1966 13 Min. sowie  anschließend von Gerd Conradt: „Starbuck Holger Meins.“ D 2002, 90 Min.”

Die rekonstruierte Wirklichkeit

Freitag, den 17. Oktober 2008

“Liebes FilmClubPublikum,
für unsere UniDokFilmer, Euch und sonstige Interessierte bieten Selver Kabak und Jochen Zimmer dieses Wintersemester an der Uni eine Film- und Seminarreihe an: “Die rekonstruierte Wirklichkeit. Neorealismo, Nouvelle Vague und junger deutscher Film. Autoren, Genres, Sehweisen und der Einfluss der sozialen Bewegungen der 1960er und 70er Jahre”

Vom Gegenstand her wird die Veranstaltung mit den Filmen deutscher Filmemacher sowie ihrer italienischen und französischen Vorbilder zum „deutschen Herbst“ und zur Stadtguerilla in Mitteleuropa arbeiten.

Themen sind
1. Das Verhältnis der gespiegelten oder imaginierten Realität zur gesellschaftlichen und politischen Wirklichkeit
2. Der Einfluß der Fiktion auf die Realität oder auf Akteure in dieser
3. Der Wandel der Filmsprache in den 1960er und 70er Jahren

Ort und Termine: Die Filme werden jeweils donnerstags von 16 bis 20 Uhr im Videokonferenzraum des ZIM (LB 237) gezeigt. Be- und verhandelt werden u.a. folgende Spiel- und (Semi)Dokumentarfilme:

Markus Imhoof: „Die Reise“. CH 1986, 105 Min.
Constantin Costa-Gavras: „Der unsichtbare Aufstand“. D/F 1972, 115 Min.
Alexandra Weltz, Andreas Pichler: „Eine Rovolte, die nicht endet“. D 2004, 52 Min.
Gerd Conradt: „Über Holger Meins. Ein Versuch, unsere Sicht heute.“ D 1982, 110 Min.
Alexander Kluge, Rainer Werner Fassbinder u.a.: „Deutschland im Herbst“. D 1978, 123 Min.
Rainer Werner Fassbinder: „Die dritte Generation“. D 1979, 105 Min.
Mimmo Calopresti: „La seconda Volta“. I 1995, 80 Min. (italienische Originalversion)
Christian Petzold: „Die innere Sicherheit“. D 2000, 106 Min.
Volker Schlöndorff: „Die Stille nach dem Schuss“. D 2000, 103 Min.
Andres Veiel: „Blackbox BRD“. D 2001, 102 Min.
Margarete von Trotta: „Die bleierne Zeit“ D 1981, 107 Min.
Reinhard Hauff: „Stammheim“. D 1986, 107 Min.
Jonas Grosch: “Der Weiße mit dem Schwarzbrot” D 2007, 73 Min.

Sondertermine

Christopher Roth: „Baader“. D 2002, 115 Min.
Heinrich Breloer: „Todesspiel“. D 1997, 177 Min. (2 Teile)
Dennis Gansel: „Das Phantom“. D 2000, 95 Min.
Stefan Aust: „Der Herbst der Terroristen“. D 1992, 88 Min.”


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