Archiv des Tags ‘Duisburg’

Danke Herr Gorny!

Mittwoch, den 28. Juli 2010

Einer aus der Pressure Group

“Loveparade-Absage wäre laut Gorny eine Blamage
Auf das drohende Aus (der Loveparade in Duisburg, p-r) reagierte Dieter Gorny, künstlerischer Direktor für die Kreativwirtschaft bei Ruhr.2010, „bestürzt und erschrocken”. Gegenüber der WAZ sagte er: „Es gibt keine bessere Gelegenheit, sich international zu blamieren, als wenn man diese Chance verpasste.””

Quelle: derWesten vom 23.1.2010

Auch auf WIKIPEDIA hat die große Löschung noch nicht stattgefunden:

“Dieter Gorny ist künstlerischer Direktor der Ruhr 2010 GmbH, die Essen federführend für das gesamte Ruhrgebiet, als Kulturhauptstadt Europas 2010 ausrichtet. In dieser Funktion engagierte er sich erfolgreich dafür, dass die Loveparade 2010 trotz Geldmangel und Sicherheitsbedenken in Duisburg stattfindet. Seit November 2007 leitet er den neu gegründeten Bundesverband Musikindustrie.”

Quelle: Wikipedia

Da bin ich ja gespannt, ob diese Burschen auch mal zur Verantwortung gezogen werden.

Deathparade 2010 – Der Ausweglos-Plan

Dienstag, den 27. Juli 2010

Auf die Frage warum der Tunnel denn nicht in einen Zu- und einen Ablauf geteilt worden wäre, sagte der Vertreter der Duisburger Polizei gestern im WDR 5: “Man wäre davon ausgegangen, dass die Teilnehmer bis zum Ende der Veranstaltung auf dem Gelände bleiben würden, deshalb hätte man dem Ablauf keine große Bedeutung zugemessen…”

Zur Illustration die offiziellen Pläne:


Dank an R.

Loveparade und die Duisburger CDU

Dienstag, den 27. Juli 2010

Es gab im Vorfeld massive Bedenken für eine Loveparade in Duisburg. Wie so etwas abgebügelt wird, kann man hier nachlesen:

“Am vergangenen Wochenende lies die Duisburger Polizei nunmehr erklären, eklatante Sicherheitsmängel stünden einer Durchführung der Love Parade in Duisburg im Jahre 2010 entgegen. Während der Veranstalter der Love Parade noch nicht einmal eine Strecke angemeldet hat und die Gespräche zwischen Stadt und Veranstalter geführt werden, sagt Herr Cebin (der ehem. Duisburger Polizeipräsident, p-r) ab, wenn man die Presseberichterstattung richtig interpretiert, die Love Parade für Duisburg ab. (…) Eine Negativberichterstattung in der gesamten Republik ist die Folge. Ich frage Sie, Herr Dr. Wolf, was treibt den Duisburger Polizeipräsidenten zu einer derartigen Handlung ?”

Quelle: CDU Kreisverband Duisburg (Thomas Mahlberg MdB, 09.02.2009)

Ja genau , die Duisburger CDU mit ihrem MdB Thomas Mahlberg hat am 9. Februar 2009 einfach mal einen Brief ans NRW-Innenministerium geschrieben, um diesen “Negativberichterstatter” zu entsorgen. Herr Mahlberg, was trieb sie im letzten Jahr zu dieser Handlung?

Dank an O., das er schneller als die Web-Säuberungskommandos war. Diesen Brief werden wir auf der Duisburger CDU-Site schon bald vermissen.

Abgetaucht …

Montag, den 26. Juli 2010

… ist offensichtlich unser Oberbürgermeister:

http://www.adolf-sauerland.de/

UPDATE: nach der schwarzen Seite jetzt die Erklärung des Oberbürgermeisters. Gesabbel. Wie zu erwarten.

Loveparade in Duisburg

Sonntag, den 25. Juli 2010

Da bin ich ja mal gespannt, ob in Duisburg Köpfe rollen. Erfahrungsgemäß eher nicht.

“Wolfgang Rabe, verantwortlich für Sicherheit und Ordnung in Duisburg, sagte im Frühjahr dem WDR, Bedenken wegen der Lage und dem Bahnhof “gibt es in Duisburg nicht”. Im Übrigen habe man mit dem Veranstalter Lopavent einen “sehr professionellen” Partner an seiner Seite – so wird Rabe aus einer Sitzung des Duisburger Kulturausschusses zitiert. Selbst mit mehr als einer Million Besuchern sei die Love Parade in Duisburg “durchführbar”, sagte Rabe im WDR-Interview. Obwohl das Party-Gelände nur 230.000 Quadratmeter groß ist – nur 400.000 bis 500.000 Menschen könnten hier gleichzeitig feiern, sagten Kritiker vorher. Doch Rade blieb bei seiner Einschätzung. Noch vor wenigen Tagen sagte er, man habe “ganz unterschiedliche Maßnahmen, mit denen wir das problemlos steuern können”.”
Quelle: SPON

Loveparade 2010 Duisburg: 15 Tote

Samstag, den 24. Juli 2010

Am Freitag sagte ich zu meiner Kollegin: “Das wird Tote gehen”. Wie ich darauf kam? Ganz einfach: nach der Still-Leben-Tafel letzter Woche mit 3,5 Millionen Teilnehmen war klar das auch bei der diesjährigen Loveparade in Duisburg mit einem Millionenpublikum zu rechnen ist. Das Gelände faßt aber  vielleicht 500.000 Menschen. Und dann hat keiner daran gedacht, den Tunnel abzusperren? Update: Ich höre gerade, das der  Tunnel der enizige Zugang zum Festivalgelände ist. Unfassbar! Und das Handynetz bricht zusammen? Da bin ich aber gespannt, ob  das der Höhepunkt dieser verkommenen-verkommerzialisierten Loveparade sein wird. Das Finale im Triumph der Geldgier.
Und es ist noch nicht zu Ende. Jetzt werden über eine Million Menschen durch den engen Innenstadtbereich Bereich geschleust.Ich höre ununterbrochen Alarmsirenen.
Und die Party geht weiter! 19:20 schon wieder Sirenen. Das ist noch nicht ausgestanden.

UPDATE: 25.7. – 19 Tote
UPDATE: 26.7. – 20 Tote und über 500 Verletzte
UPDATE: 28.7. – 21 Tote

Die MAFIA in Duisburg XXXXI

Mittwoch, den 13. Januar 2010

“Ist eigentlich bekannt, dass an der Erstellung des Buches von Antonio Pelle, also dem fleißigen Unternehmer aus Duisburg, der vollkommen zu Unrecht in die Nähe der Ndrangheta gerückt wurde, ein Redakteur des Bayerischen Rundfunks mitwirkte? Ist das ein Grund, warum in dem Buch von Antonio Pelle, in dem es um die “Mutter der Ndrangheta”, das Dorf San Luca geht, das Wort Ndrangheta überhaupt nicht vorkommt?”

Quelle: mafialand, Jürgen Roth

Die MAFIA in Duisburg XXXX

Donnerstag, den 27. August 2009

Endlich mal ein vernünftiger Fragen-Katalog:

LANDTAG NORDRHEIN-WESTFALEN 14. Wahlperiode Drucksache 14/9740 26.08.2009
Datum des Originals: 25.08.2009/Ausgegeben: 27.08.2009
Große Anfrage 38
der Fraktion der SPD
Bedrohung Nordrhein-Westfalens durch die Mafia

Vorbemerkung
Der Sechsfachmord in Duisburg am 16. August 2007 hat deutlich gemacht, dass die Mafia keine rein italienische Angelegenheit ist. Mit aller Brutalität wurde einer breiten deutschen Öffentlichkeit klar, dass die Mafia und ihre kriminellen Aktivitäten auch in ihrer nächsten Umgebung anzutreffen ist.
Deutschland dient der Mafia als Refugium vor der italienischen Strafverfolgung, als Drogen und Waffenumschlagplatz sowie als Land der Geldwäsche.
Die Gefahren, die von der Mafia auch in Deutschland ausgehen, wurden offenbar unterschätzt, die deutsch-italienische Zusammenarbeit zur Bekämpfung dieser Gefahren war unterentwickelt.
Unter Mafia soll im Folgenden nicht die Gesamtheit der organisierten Kriminalität verstanden werden. Gemeint sind die aus Italien stammenden, streng hierarchisch gegliederten Gruppen. Zu ihnen zählen die sizilianische Cosa Nostra, die neapolitanische Camorra, die kalabresische ’Ndrangheta sowie die aus Apulien stammende Sacra Corona Unita.
Vor diesem Hintergrund fragen wir die Landesregierung:

I. Derzeitiges Lagebild im Bereich der Mafia-Kriminalität
1. Welche Gefährdungspotenziale birgt die Mafia-Kriminalität für Nordrhein-Westfalen?
2. Wie stellen sich Lage und Ausmaß der Mafia Kriminalität hinsichtlich der wesentlichen Kriminalitätsbereiche in den letzten fünf Jahren dar?
3. Wie haben sich Gewaltbereitschaft und kriminelle Intensität der Täter der Mafia-Kriminalität entwickelt?
4. Welche internationalen Strukturen der Straftätergruppierungen reichen nach Nordrhein-Westfalen?
5. Welche regionalen Schwerpunkte der Mafia-Kriminalität gibt es in Nordrhein-Westfalen?
6. Bleibt das Gefährdungspotenzial der Mafiaorganisationen auf Landsleute beschränkt?
7. Wie hat sich der Organisationsgrad bei der Planung, Vorbereitung und Durchführung der kriminellen Aktivitäten im Bereich der Mafia-Kriminalität entwickelt?
8. Welche Erkenntnisse liegen über die logistischen Fähigkeiten der Mafia-Kriminalität vor?
9. Welche Erkenntnisse über die Mafia-Kriminalität konnten durch Verdachtsanzeigen nach dem Geldwäschegesetz und verdachtsunabhängige Ermittlungen, insbesondere Finanzermittlungen erlangt werden?
10. Gibt es Unterschiede zwischen Ausmaß und Erscheinungsformen der Mafia-Kriminalität in Nordrhein-Westfalen im Vergleich zu anderen Ländern – wenn ja, welche?
11. Sind der Landesregierung Fälle von Schutzgelderpressungen in den letzten fünf Jahren bekannt geworden – wenn ja, wie viele?
12. Wie viele der (laut Angaben des BKA) 61 Restaurants, die die kalabresischen Clans Romeo-Pelle-Vottari und Nirta-Strangio im Jahr 2008 in Deutschland betrieben, befanden sich in Nordrhein-Westfalen?
13. Wie viele der Mitglieder dieser beiden Organisationen wurden von deutschen bzw. nordrhein-westfälischen Behörden in den letzten 10 Jahren verhaftet?
14. Wie viele Strukturermittlungs- oder Umfangsverfahren wurden in Nordrhein-Westfalen seit dem Sechsfachmord durchgeführt?

II. Weitere Entwicklung der Mafia-Kriminalität
1. Wie beurteilt die Landesregierung die Rahmenbedingungen für die künftige nationale
und internationale Ausbreitung der Mafia-Kriminalität?
2. Welche Bedeutung hat die technologische Entwicklung für die Mafia-Kriminalität?
3. Welche künftigen Entwicklungen erwartet die Landesregierung im Bereich der Mafia-Kriminalität und welche Gefahren sieht sie hierbei?
4. Warum betrachtet das BKA in seinen beiden einschlägigen Berichten aus dem Jahr 2008 Nordrhein-Westfalen als eine Hochburg der kalabresischen Mafia-Aktivitäten in Deutschland?
5. Werden wegen Mafiazugehörigkeit bereits in Italien verurteilte Mitglieder der ‘Ndrangheta, der Camorra oder der Cosa Nostra auch in Nordrhein-Westfalen weiterhin observiert?
6. Gab es Vorfälle, in denen bekannt wurde, dass zur Mafia gehörende oder der Mafia nahestehende Italiener die Nähe zu Politikern in Nordrhein-Westfalen gesucht haben?

III. Strategien zur Bekämpfung der Mafia-Kriminalität
1. Welche Aufgaben bei der Bekämpfung der Mafia-Kriminalität werden auf der Ebene der Europäischen Union, welche von den Polizeibehörden des Bundes (Bundespolizei, BKA, Zoll) und welche von den Polizeibehörden des Landes wahrgenommen?
2. Wie beurteilt die Landesregierung die Zusammenarbeit
a) mit Europol?
b) mit den Bundesbehörden (BKA, Zoll, Bundespolizei)?
c) mit den Polizeien der anderen Länder?
d) mit den italienischen Sicherheitsbehörden?
3. Welches Konzept legt die Landesregierung der Bekämpfung der Mafia-Kriminalität zugrunde?
4. Wie haben sich Dauer, Schwierigkeit und Komplexität der Ermittlungen im Bereich der Mafia-Kriminalität entwickelt?
5. Welche Maßnahmen taktischer, technischer, personeller, organisatorischer oder sonstiger Art hat die Landesregierung seit 2007 ergriffen, um der anhaltenden Bedrohung durch die Mafia entgegenzutreten?
6. Welche Bedeutung misst die Landesregierung der Abschöpfung von Verbrechensgewinnen bei und welche Maßnahmen hat sie dazu getroffen?
7. Wie beurteilt die Landesregierung die Möglichkeiten eines vernetzten, ressort- und behördenübergreifenden Vorgehens zur Bekämpfung der Mafia-Kriminalität?
8. Wie bewertet die Landesregierung die jüngste Bundesgesetzgebung hierzu?
9. Wie steht die Landesregierung zu EU-Rahmenbeschlüssen zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität?
10. Sind seit dem Sechsfachmord in Duisburg dem Aufbau der deutsch-italienischen Task Force spezielle Verbindungsbeamte in Nordrhein-Westfalen und Italien installiert worden?
11. Welchen Einfluss hat die intensivierte Fahndung auf die Mafia-Kriminalität?
12. Wie beurteilt die Landesregierung die Wirksamkeit der Nr. 4 bis 8 genannten Maßnahmen?
13. Wie viele Polizeibeamte wurden seit 2004 als verdeckte Ermittler im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Mafia-Kriminalität eingesetzt, und an wie vielen Einsätzen waren sie beteiligt?
14. Wie geht die Landesregierung gegen Schutzgelderpressungen vor?
15. Inwiefern unterstützt die Landesregierung die “Mafia? Nein, Danke!” -Kampagne mit welchen konkreten Mitteln?
16. Welche Möglichkeiten sieht die Landesregierung, abgeschöpfte Verbrechensgewinne zu Zwecken der Bekämpfung der Mafia Kriminalität durch die Strafverfolgungsbehörden zu verwenden?
17. Welche Maßnahmen hält die Landesregierung auf Bundes- und Landesebene zur Verbesserung der internationalen Zusammenarbeit bei der Bekämpfung der Mafia-Kriminalität für notwendig und vordringlich?
18. Welche neuen Ansätze zur Bekämpfung der Mafia-Kriminalität sollten sich nach Ansicht der Landesregierung aus dem sog. “Stockholmer Programm“ der Europäischen Union ergeben?
19. Welchen weiteren Handlungsbedarf sieht die Landesregierung für eine wirksame Bekämpfung der Mafia-Kriminalität im Zusammenhang mit der Erweiterung der Europäischen Union?
20. Mafiazugehörigkeit ist in Deutschland kein Strafdelikt. Wie steht die Landesregierung zur Umsetzung des EU-Rahmenbeschlusses zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität?
21. Fällt nach Ansicht der Landesregierung die Mitgliedschaft in einer Mafia-Organisation unter den Straftatbestand des § 129 b Strafgesetzbuch (Kriminelle Vereinigungen im Ausland)?
22. Wie viele Anklagen nach § 129 b Strafgesetzbuch sind seit dem Jahr 2004 in Nordrhein- Westfalen erhoben worden?
23. Wie steht die Landesregierung zu verstärkten Meldepflichten bei Verdacht auf Mafiabezügen?
24. Was gedenkt die Landesregierung zu tun, um die Öffentlichkeit über die Gefahren, die
von der Mafia für die Demokratie ausgehen, aufzuklären?
25. Gibt es in Nordrhein-Westfalen keine Mafiaexperten oder wie ist es zu erklären, dass ein mehrfach im BKA-Lagebericht genannter, aus San Luca stammender Duisburger Gastronom sowie ein im Zwielicht befindlicher Produzent von kalabrischer Mafiamusik an der Universität Bochum Schülern und Studenten das Wesen und Eigenschaft der Mafia erklären?
26. Welchen sonstigen Handlungsbedarf und welche Handlungsmöglichkeiten sieht die Landesregierung auf Bundes- und Landesebene, um die Bekämpfung der Mafia Kriminalität zu verbessern?
27. Welchen Bedarf sieht die Landesregierung bei der Verbesserung der Ausbildung und Fortbildung von Polizeibeamten, Staatsanwälten und Richtern für eine effektivere Verfolgung der Mafiakriminalität?

Hannelore Kraft
Carina Gödecke
Ralf Jäger
Dr. Karsten Rudolph
und Fraktion

Quelle: Landtag NRW vom 27. August 2009

Über Antisemitismus, Boykottmaßnahmen und den Fall Hermann Dierkes



Sonntag, den 5. April 2009

Ein Offener Brief von 351 jüdischen FriedensaktivistInnen aus Belgien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Israel, Italien, der Schweiz, Großbritannien und den USA

160px-boycott-apartheid-israelWir sind FriedensaktivistInnen mit jüdischem Hintergrund. Einige von uns definieren sich typischerweise so, andere von uns nicht. Alle zusammen widersprechen wir allerdings jenen, die vorgeben, für alle Juden zu sprechen oder die den Vorwurf des Antisemitismus dazu benutzen, um legitimen Widerspruch zu verunglimpfen.

Wir haben mit Bestürzung von den Anschuldigungen gegen den Gewerkschafter und Vertreter der Partei DIE LINKE, Hermann Dierkes, aus der deutschen Stadt Duisburg erfahren. Dierkes hatte im Zusammenhang mit dem jüngsten Angriff auf Gaza die Meinung vertreten, dass eine Maßnahme, den Palästinensern zu Gerechtigkeit zu verhelfen, darin bestehen könne, dem Aufruf des Weltsozialforums zu folgen und den Boykott israelischer Produkte zu unterstützen. Auf diese Weise solle Druck auf die israelische Regierung ausgeübt werden.

Dierkes war infolgedessen von vielen Seiten auf ätzende Weise des Antisemitismus bezichtigt und beschuldigt worden, einer Wiederholung der Nazipolitik der dreißiger Jahre zum Boykott jüdischer Waren das Wort zu reden. Dierkes entgegnete darauf „Die Forderungen des Weltsozialforums haben nichts gemein mit rassistischen Nazikampagnen gegen Juden, sondern zielen allein darauf ab, dass die israelische Regierungspolitik zur Unterdrückung der Palästinenser aufhört.“

Niemand hatte Dierkes je des Antisemitismus bezichtigt. Erst mit der Unterstützung des Boykotts warf man ihm „reinen Antisemitismus“ vor (Dieter Graumann, Vizepräsident des Zentralrats der Juden); seine Äußerungen wurden mit „Massenerschießungen an einem ukrainischen Waldrand“ in Zusammenhang gebracht (so der Kommentator der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung, Achim Beer); er betreibe „Nazipropaganda“ (Hendrik Wüst, Generalsekretär der CDU NRW).

Wir UnterzeichnerInnen haben unterschiedliche Ansichten darüber, ob ein Aufruf zum Boykott israelischer Produkte angeraten und wirksam ist. Einige von uns sind davon überzeugt, dass eine solche Maßnahme ein wesentlicher Bestandteil einer Kampagne zum Boykott, zum Desinvestment und zu Sanktionen ist, die die vier Jahrzehnte lange israelische Besatzung beenden kann; andere halten es für einen besseren Weg, die israelische Regierung durch einen gezielten Boykott unter Druck zu setzen, der sich gegen Institutionen und Konzerne richtet, die die Besatzung unterstützen. Alle von uns stimmen jedoch darin überein, dass es wesentlich ist, Druck auf die israelische Regierung auszuüben, um einen gerechten Frieden in Nahost herbeizuführen und wir stimmen auch darin überein, dass der Aufruf zum Boykott Israels nichts gemein hat mit dem Aufruf der Nazis „Kauft nicht bei Juden“. Israel zu boykottieren, um ein Ende der Besatzung zu erreichen, ist genau so wenig antisemitisch, wie es „anti-weiß“ war, Südafrika zu boykottieren, um ein Ende der Apartheid zu erreichen. Bewegungen für soziale Gerechtigkeit haben schon oft zu Boykott und zur Einstellung von Investitionen aufgerufen, sei es gegen das Militärregime in Burma oder die Regierung im Sudan. Sinnvoll oder nicht – solche Aufrufe sind in keiner Weise diskriminierend.

Die Gewalt im Nahen Osten hat in der Tat bereits zu antisemitischen Aktivitäten in Europa geführt. So gab es z.B. in Rom einen Aufruf, jüdische Geschäfte zu boykottieren, der zu Recht allgemein verurteilt wurde. Auch wir lehnen einen derartigen blinden Fanatismus ab. Die Verbrechen Israels können nicht den Juden insgesamt angelastet werden. Andersherum darf ein Boykott Israels nicht mit einem Boykott gegen die Juden insgesamt gleichgesetzt werden.

Die wachsende Islamophobie und Fremdenfeindlichkeit ist indessen eine weitere und besorgniserregende Form des Rassismus in Europa. Sie richtet sich gegen die MigrantInnen aus muslimischen Ländern. Dierkes steht seit Langem in vorderster Front, um die Rechte der MigrantInnen zu verteidigen, während einige von denen, die sämtliche Kritiker Israels des Antisemitismus beschuldigen, genau wie der israelische Staat und seine Regierung selber bei dieser Art von Rassismus mitwirken.

Der Holocaust war eines der schrecklichsten Ereignisse der modernen Geschichte. Allerdings darf diese humanitäre Katastrophe nicht als Knüppel benutzt werden, um Kritik an der menschenrechtswidrigen Unterdrückung der Palästinenser mundtot zu machen. Wir empfinden das als eine Entehrung der Opfer des Holocausts.

(Wir haben die folgenden UnterzeichnerInnen in nur knapp einer Woche zusammen bekommen und die mehrsprachige Übersetzung der Erklärung nur in einigen wenigen Ländern zirkulieren lassen. Wir bitten alle um Entschuldigung, die gerne unterzeichnet hätten, aber dazu keine Gelegenheit hatten oder deren Namen zu spät eintreffen, um sie noch in die Liste aufzunehmen. Für Informationen, wie Sie diese Initiative unterstützen können, kontaktieren Sie bitte Dierkes. Letter(at)gmail.com)
Die Originalliste ist abrufbar unter: http://www.zcommunications.org/znet/viewArticle/21016

Unterzeichner 

(Organisationen/Institute usw. dienen ausschließlich der Identifikation)

Belgien
Marc ABRAMOWICZ, Psychothérapeute
Mateo ALALUF, Professeur, Université libre de Bruxelles
Joëlle BAUMERDER, Directrice institution culturelle
Marianne BLUME, Professeur
Jacques BUDE, Professeur émérite, Université libre de Bruxelles
Willy ESTERSOHN, Union des Progressistes Juifs de Belgique
Fanny FILOSOF
Thérèse FRANKFORT, Professeur
Victor GINSBURGH, Professeur émérite, Université libre de Bruxelles
Tom GOLDSCHMIDT, Journaliste
Martine GOLDSTEIN, Psychologue, Université libre de Bruxelles
Henri GOLDMAN, Auteur
José GOTOVITCH, Professeur retraité
Anne HERSCOVICI, Sociologue
Miaden HERZL
Henri HURWITZ, Professeur émérite, Université libre de Bruxelles
Paul JACOBS, Professeur, Université libre de Bruxelles
Willy KALB
Daniel LIEBMAN, Romaniste
Léon LIEBMAN, Magistrat honoraire
Nicole MAYER, Professeur émérite, Université libre de Bruxelles
Henri ROANNE-ROZENBLATT, Journaliste
Dominique RODRIGUEZ, Union des Progressistes Juifs de Belgique
Edith RUBINSTEIN, Femme en noir
Serge SIMON, Ecrivain et Union des progressistes juifs de Belgique
Michel STASZEWSKI, Professeur
Léo TUBBAX

Elie VAMOS, Médecin
Esther VAMOS, Professeur émerite, Université libre de Bruxelles
Serge VIDAL

Jean VOGEL, Professeur, Université libre de Bruxelles
Laurent VOGEL, Professeur, Université libre de Bruxelles
Henri WAJNBLUM, Co-président de l’Union des Progressistes Juifs de Belgique

 
Kanada
Elizabeth BLOCK, Not In Our Name: Jewish Voices Opposing Zionism, Women in Solidarity with Palestine, Independent Jewish Voices
Corey BALSAM, Student
Julia BARNETT

Lawrence BOXALL, Jews for a Just Peace
Mark Robert BRILL
Anne-Marie BRUN
Smadar CARMON, Not In Our Name: Jewish Voices Opposing Zionism
James DEUTSCH, MD
Judith DEUTSCH, MSW, President, Science for Peace
Gordon DOCTOROW
Inge FLEISCHMANN FOWLIE, Independent Jewish Voices
Barry FLEMING


Matt FODOR
Inge FOWLIE
Daniel FREEMAN-MALOY, Activist and writer

Sam GINDIN, York University
Rachel GUROFSKY, Trent University
Larry HAIVEN, Saint Mary’s University
Jean HANSON, Independent Jewish Voices
Jake JAVANSHIR, Not In Our Name: Jewish Voices Opposing Zionism
Mira KHAZZAM, Independent Jewish Voices
Mark KLEIN
Naomi KLEIN, Author
Jason KUNIN
Richard Borshay LEE, Professor Emeritus, University of Toronto
Abby LIPPMAN, Independent Jewish Voices

Henry LOWI
Elizabeth MOLCHANY, Esquire
Rabbi David MIVASAIR, Ahavat Olam Synagogue, Vancouver
Joanne NAIMAN
Yakov M. RABKIN, Professeur titulaire, Département d’histoire, Université de Montréal
Diana RALPH, Independent Jewish Voices
R.S. RATNER, University of British Columbia
Herman ROSENFELD, Instructor, Labour Studies, McMaster University
Martha ROTH, United Jewish Voices-BC
Marty ROTH, United Jewish Voices-BC
Regine SCHMID
Alan SEARS, Ryerson University
Edward SHAFFER, University of Alberta
Sid SHNIAD, Independent Jewish Voices
Greg STARR, Jews for a Just Peace
Vera SZOKE
Judith WEISMAN
Suzanne WEISS, Not In Our Name: Jewish Voices Opposing Zionism

 
Frankreich
Houria ACKERMANN, Directrice de crèche
Nuri ALBALA, Avocat
Paula ALBOUZE
Paul ALLIÈS, Professeur à l’Université de Montpellier
Arlette ALVARENGA, Consultante retraitée
Simon ASSOUN, Union Juive Française pour la Paix
Marc AYBES, Infographiste
Bernard BATT
Raphaël BÉNARROSH, Avocat retraité
Eliane BÉNARROSH, Mouvement contre le racisme et pour l’amitié entre les peuples
Zvi BEN-DOR, Professor, New York University (Paris, France)
Daniel BENSAÏD, Professeur à l’Université Paris 8
Jean BRAFMAN, Conseiller régional d’Île-de-France
Kurt BRAININ, Médecin
Rony BRAUMAN
Kenneth BROWN, Mediterraneans/Méditerranéennes
Alice CHERKI, Psychiatre, psychanalyste, auteure
Élisabeth CHOPARD-LALLIER, Conceptrice d’édition
Sonia DAYAN-HERZBRUN, Professeur émérite à l’université Paris 7
Gilles DERHI, Pédopsychiatre, Union Juive Française pour la Paix
Sylvia EVRARD, Union Juive Française pour la Paix
Patrick FELDSTEIN, Bureau national, Union Juive Française pour la Paix
Rafael GOLDWASER
Jean-Guy GREILSAMER, Président des Amis du Théâtre de la Liberté de Jénine
Serge GROSSVAK
Bertrand HEILBRONN
Avi HERSHKOVITZ, Cinéaste
Thamara HORMAECHEA, Médecin
Gonzague HUTIN, Union Juive Française pour la Paix
Bernard JANCOVICI, Professeur émérite, Université de Paris-Sud
Christine JEDWAB, Psychologue
Jacques JEDWAB
Samuel JOHSUA, Professeur émérite, Université de Provence
Nicole KAHN
Florence KERAVEC, Union Juive Française pour la Paix
Maurice KERNBAUM
Daniel LARTICHAUX-ULLMANN, Documentaliste
Catherine LÉVY, Sociologue
Daniel LÉVYNE, Enseignant retraité
Michaël LÖWY, Sociologue
Françoise MALFROID
Alain MARCU, Petit fils de déporté, fils de juifs résistants
Jean François MARX
Véronique MARZO, Union Juive Française pour la Paix
Pierre MAUREL
Ariane MONNERON, Ancien Chef de Clinique, Directeur de recherche au CNRS
Jean-Hugues MORNEAU, Bibliothécaire, Université Joseph Fourier de Grenoble
François MUNIER
Josiane OLFF-NATHAN, Université de Strasbourg
Perrine OLFF-RASTEGAR, Porte-parole Collectif Judéo Arabe et Citoyen pour la Paix

Martine OLFF-SOMMER, Psychologue
Henri OSINSKI
Marie-France OSINSKI
Nahed PUST, Femmes en Noir de Strasbourg
Jocelyne RAJNCHAPEL-MESSAÏ, Union Juive Française pour la Paix
Sabrina RANASINGHE
Claude RAYMOND, Retraitée
Yaël REINHARZ HAZAN, co-directrice du Festival du Film et Forum International sur les Doits Humains
Suzanne ROSENBERG
Jacques SCHWEIZER, Physicien
Michèle SIBONY, Union Juive Française pour la Paix
Claude SZATAN
Hannah TAIEB, Union Juive Française pour la Paix
Marlène TUNINGA, Présidente section française, Ligue internationale des femmes pour la paix et la liberté
Dominique VENTRE, Directeur de Formation Télécom
René VONWALLENBERG, Avocat
Fabrice WEISSMAN, Directeur d’études Fondation Médecins Sans Frontières
Adek ZYLBERBERG


Marie Claire ZYLBERBERG

 
Deutschland

 
Galit ALTSHULER, European Jews for Just Peace


Linda BENEDIKT


Stacey BLATT


Elias DAVIDSSON, Komponist, Menschenrechtler


Ilil FRIEDMAN, European Jews for Just Peace


Ruth FRUCHTMAN, Writer, European Jews for Just Peace


Harri GRÜNBERG, Mitarbeiter der Bundestagsfraktion DIE LINKE


Iris HEFETS, European Jews for Just Peace


Tal HEVER


Michal KAISER-LIVNE, European Jews for Just Peace


Kate KATZENSTEIN-LEITERER, European Jews for Just Peace


Jason KIRKPATRICK


Felicia LANGER


Mieciu LANGER


Jean Joseph LEVY


Edith LUTZ, European Jews for Just Peace


Jakob MONETA, früherer Chefredakteur der Zeitung Metall


Abraham MELZER, Publisher, European Jews for Just Peace


Moshe PERLSTEIN, European Jews for Just Peace


Fanny Michaela REISIN, European Jews for Just Peace


Paul Otto SAMUELSDORFF


Lawrence ZWEIG, Solidarity International

 ISRAEL

 
Hillel BARAK, Movement Against Israeli Apartheid in Palestine


Ronnie BARKAN, Anarchists Against the Wall


Judith BLANC, Bat Shalom, Women in Black, HADASH


Matan COHEN, Tarabot


Adi DAGAN, Coalition of Women for Peace


Rotem DAN MOR, Student, Center of Middle Eastern Classical Music in Jerusalem


Yvonne DEUTSCH, Social worker and feminist peace activist


Daniel DUKAREVICH


Emmanuel FARJOUN, Professor of Mathematics, Hebrew University, Jerusalem


Naama FARJOUN


Alon FRIEDMAN, MD, Departments of Physiology and Neurosurgery, Ben-Gurion University of the Negev


Yodfat Ariela GETZ, Filmmaker and social activist


Rachel GIORA, Tel Aviv University


Angela GODFREY-GOLDSTEIN, Action Advocacy Officer, Israeli Committee Against House Demolitions


Neta GOLAN


Vardit GOLDNER


Amos GVIRTZ, Recognition Forum


Connie HACKBARTH, Alternative Information Center


Roni HAMMERMANN, Machsomwatch


Shir HEVER, Alternative Information Center


Tikva HONIG-PARNASS


Ronnee JAEGER, Bat Shalom, Coalition of Women for a Just Peace


Jimmy JOHNSON, Israeli Committee Against House Demolitions


Matan KAMINER


Reuven KAMINER


Teddy KATZ


Hava KELLER


Adam KELLER, Journalist


Idan LANDAU, Department of Foreign Literatures & Linguistics, Ben Gurion University


Yael LERER, Publisher


Orit LOYTER


Eilat MAOZ, Women’s Coalition


Anat MATAR, Department of Philosophy, Tel Aviv University


Dorothy NAOR, Activist for justice and peace


Israel NAOR


Gilad NATHAN


Amos NOY


Adi OPHIR, Professor of Philosophy, Tel Aviv University


Amit PERELSON


Shai Carmeli POLLAK


David REEB, Artist


Andre ROSENTHAL, Civil rights lawyer


Yehoshua ROSIN


Sergeiy SANDLER, New Profile


Ayala SHANI


Kobi SNITZ, Technion
Lea TSEMEL, Attorney, SOS Torture


Roy WAGNER


Michel WARSCHAWSKI, Alternative Information Center


Sergio YAHNI, Alternative Information Center


Uri ZACKHEM
Beate ZILVERSMIDT

 
Italien

 
Liviana BORTOLUSSI, Rete Radiè Resch di solidarietà Internazionale


Paola CANARUTTO, Medico


Giorgio CANARUTTO, Impiegato


Marina DEL MONTE, Psicoterapeuta


Ronit DOVRAT, Pittrice


Douglas DOWD, Professor of Economics


Giorgio FORTI, Professore Emerito Università di Milano


Milena MOTTALINI, Avvocata


Carla ORTONA, Funzionaria sanità


Marco RAMAZZOTTI, Funzionario Nazioni Unite, Rete Ebrei Contro L’occupazione, Jews Against Occupation


Stefano SARFATTI , Commerciante


Susanna SINIGAGLIA


Ornella TERRACINI, Insegnante in pensione

 Schweiz

 
Guy BOLLAG


Shraga ELAM, Winner of the Australian Gold Walkley Award for Excellent Journalism 2004


Dorrie ITEN, Jewish Voice for a Just Peace


Leo KANEMAN, Co-directeur Festival du Film et Forum International sur les Droits Humains


Rolf KRAUER, Gewerkschafter UNIA


Martine RAIS, Médecin


Peter STRECKEISEN, Soziologe


Ursel URECH, Lehrerin, Gewerkschaft VPOD


Sharon Weill, Ph.D. candidate in International Law, University of Geneva


Robin WINOGROND, Jewish Voice for a Just Peace

 Vereinigtes Königreich/Britannien

 
Hanna BRAUN, Palestine Solidarity Campaign


Richard BRENNER, Editor, Workers Power


Haim BRESHEETH, Professor of Media and Cultural Studies


Peter COHEN, London South Bank University


Angela DALE, Jews Against Zionism


Mark ELF, Jews Sans Frontieres


Liz ELKIND, Scottish Jews for a Just Peace


Rayah FELDMAN, London South Bank University


Alf FILER


Sylvia FINZI, Jews for Justice for Palestinians


Tony GREENSTEIN , Trade unionist (UNISON)


Pete HALL


Abe HAYEEM, Jews for Justice for Palestinians /International Jewish Anti-Zionist Network


Rosamine HAYEEM,  Jews for Justice for Palestinians/International Jewish Anti-Zionist Network


Dan JUDELSON, Secretary, European Jews for a Just Peace


Yael KAHN


Bernice LASCHINGER


Les LEVIDOW, Open University


Vivien LICHTENSTEIN


Yosefa LOSHITZKY, Professor of Film Studies


Moshe MACHOVER, Professor Emeritus, founding member of the Socialist Organization in Israel “Matzpen”


Hilda MEERS, Scottish Jews for a Just Peace


Diana NESLEN, Jews Against Zionism


Esther NESLEN


Susan PASHKOFF, Jews Against Zionism


Roland RANCE, Jews Against Zionism


Anna ROBIN


Shrila ROBIN


Brian ROBINSON


Miriam SCHARF


Ruth SIRTON


Inbar TAMARI, Jews Against Zionism


Norman TRAUB


Eyal WEIZMAN, University of London


Jay WOOLRICH


USA

 
Deborah AGRE, Middle East Children’s Alliance


Michael ALBERT, ZNet


Barbra APFELBAUM, Riverside Language Program, New York City


Rann BAR-ON, International Solidarity Movement and North Carolina Coalition for Palestine


Trude BENNETT


Phyllis BENNIS, Institute for Policy Studies


Carl BLOICE, Committees of Correspondence for Democracy & Socialism


Audrey BOMSE, Lawyer


Daniel BOYARIN, University of California-Berkeley
Lenni BRENNER


Stephen Eric BRONNER, Director of Global Relations, Center for the Study of Genocide, Conflict Resolution, & Human Rights, Rutgers University


Judith BUTLER, Professor, University of California-Berkeley


Leslie CAGAN, National Coordinator, United for Peace and Justice


Ellen CANTAROW, Writer


Barbara H. CHASIN, Professor Emerita, Montclair State University


Noam CHOMSKY, Professor Emeritus, Massachusetts Institute of Technology


Jill Hamburg COPLAN, Journalist

Lawrence DAVIDSON, West Chester University


Daniel ELLSBERG, Revealed Pentagon Papers, writer


Carolyn EISENBERG, Hofstra University


Judith FERSTER, Jewish Voice for Peace and BritTzedek


Michelle FINE, Graduate Center, City University of New York


Barry FINGER, Editorial board, New Politics


David FINKEL, Managing Editor, Against the Current


Norman G. FINKELSTEIN, Independent scholar


Laurie FOX


Racheli GAI, Co-editor, Jewish Peace News


Irene GENDZIER, Boston University


Jack GERSON, Oakland Education Association Executive Board


Alice GOLIN, Bloomfield-Glen Ridge NJ Peace Action


Steve GOLIN, Bloomfield College


Linda GORDON, Professor of History, New York University


Marilyn HACKER, Writer, City College of New York


Stanley HELLER, Moderator “Jews Who Speak Out”; Host “The Struggle” TV news magazine


Edward S. HERMAN, Professor Emeritus, Wharton School, University of Pennsylvania


Carol HORWITZ, “Jews Say No”


Louis KAMPF, Professor Emeritus, Massachusetts Institute of Technology


Stan KARP, Rethinking Schools


Melanie KAYE/KANTROWITZ, Queens College, City University of New York


Richard LACHMANN, University at Albany – State University of New York


Joanne LANDY, Campaign for Peace & Democracy


Jesse LEMISCH, Professor Emeritus, John Jay College of Criminal Justice


Howard LENOW, American Jews For A Just Peace


Zachary LEVENSON, University of California-Berkeley


Joseph LEVINE, Professor of Philosophy, University of Massachusetts


Mark LEVINE, Professor of Middle East History, University of California, Irvine


Nelson LICHTENSTEIN, University of California, Santa Barbara


Lawrence LIFSCHULTZ, Author and journalist


Zachary LOCKMAN, New York University
Marvin MANDELL, Co-editor, New Politics


Joan NESTLE

Henry NOBLE, National Secretary, U.S. Section, Freedom Socialist Party


Judith NORMAN, Co-editor, Jewish Peace News


David OST, Hobart & William Smith Colleges


Frances Fox PIVEN, Graduate Center, City University of New York


Karen REDLEAF, International Jewish Anti-Zionist Network


Adrienne RICH, Poet and activist


Bruce ROBBINS, Columbia University


Robert C. ROSEN, William Paterson University


Deborah ROSENFELT, Professor of Women’s Studies, University of Maryland


Emma ROSENTHAL, Cafe Intifada/Los Angeles Palestine Labor Solidarity Committee


Paula ROTHENBERG, Professor Emerita, William Paterson University


Matthew ROTHSCHILD, Editor, The Progressive magazine


Rachel RUBIN, University of Massachusetts, Boston


Marjorie SCHEER, Jews for a Just Peace – North Carolina


Michael SCHWARTZ, Stony Brook State University


Alexander SHALOM, Lawyer


Beverly SHALOM, Social worker


Evelyn R. SHALOM, Health educator


Stephen R. SHALOM, William Paterson University


Sami SHALOM CHETRIT


Ira SHOR, City University of New York


Jerome SLATER, Writer

30. März 2009

URL dieses Offenen Briefes http://www.steinbergrecherche.com/20090401offenerBriefzuHermannDierkes.rtf

UniFilmClub im DJAEZZ

Dienstag, den 10. März 2009

“(…) Dienstag den 10. März zeigt der UniFilmClub im DJAEZZ im Rahmen der “Rauch und sonstige N ahrungsergänzungsstoffe” einen Film von Jim Jarmusch: “Coffee and Cigarettes” USA 2003, englisch mit dt. Untertiteln.
Die Türen des djäzz sind ab 20 h geöffnt und der geplante Filmbeginn ist 20:30h; und wie immer ist der Eintritt für Mitglieder (Ausweis an der Theke basorgen!! frei!

Jarmusch versammelt in elf Kurzfilmen verschiedene Berühmtheiten im Cafe und man sieht eigentlich nichts anderes als Menschen, die reden, rauchen und Kaffee trinken. Noch nie sind auf einer Leinwand so lustvoll Rauchschwaden ausgeatmet oder Kaffee so literweise getrunken worden wie in Jim Jarmuschs Streifen. Er huldigt auf witzige und immer sehr unterhaltsame Weise diese “Alltagsdrogen”.

In einem der verschiedenen Kurzfilme trinken Bandmitglieder RZA und GZA vom Wu-Tang Clan Tee und diskutieren über gesundes Leben, während Bill Murray fanatisch Koffein hinunterschüttet. Der göttliche Isaach de Bankolé taucht in einem anderen Kurzfilm auf, und Cate Blanchett nimmt es in Cousins mit ihrer eigenen Doppelgängerin auf.
Der jüngste Beitrag präsentiert Bill Rice, den hohlwangigen Star aus New Yorker Underground-Filmen der 80er Jahre, und Dichter Taylor Mead, der nach seinen vielen Jahren als einer von Warhols Superstars ein wenig wackelig auf den Beinen steht, aber immerhin noch lebt.”

Jede Episode involviert mehrere Charaktere, die über so grundverschiedene Themen wie Koffein und Eis am Stiel, Abbott und Costello, Elvis-Verschwörungstheorien, die Erfindungen von Nikola Tesla, Paris in den 20er Jahren und den Einsatz von Nikotin als Insektizid plaudern. Der Charme dieser Stücke liegt in den exzentrischen Charakteren und ihren Improvisationen
einfache Gesten gegenüber ein paar profanen Requisiten und ein wenig Konversation. “


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