Montag 9. Februar 2009 | admin
Am morgigen Dienstag, 10. Februar, – also fast gleichzeitig mit der Präsentation der diesjährigen Abschluß-Dokumentarfilme bei Strobel/Zimmer an der Uni – zeigen wir den zweiten Episodenfilm “Night on Earth” (Jim Jarmusch – Drehbuch und Idee)
Ab 20 h sind die Türen des djäzz offen und die Theke auch bereit … Filmbeginn ist 20:30h (geplant) und das ganze ist eintrittsfrei …. Holt Euch Eure Mitgliedsausweise ab.
Night on Earth ist ein Episodenfilm, in dem fünf Geschichten erzählt werden. Die Geschichten geschehen an fünf Orten der Welt, alle in derselben Nacht, zur selben Zeit. Die Städte sind Los Angeles, New York, Paris, Rom und Helsinki. In jeder der fünf Städte ist ein Taxifahrer unterwegs, der in das Schicksal seiner Fahrgäste eingreift oder deren Fahrgäste das Schicksal des Fahrers beeinflussen. Die Episoden sind in den jeweiligen Landessprachen gedreht und dauern jeweils etwa 25 Minuten. Night On Earth ist nicht synchronisiert, sondern untertitelt, um die entsprechende landesspezifische Stimmung zu erhalten.
Wir wünschen Euch viel Spaß!
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Freitag 26. Dezember 2008 | admin
… wünscht seinen Freunden und Lesern ein schönes neues Jahr!
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Freitag 19. Dezember 2008 | admin
Ich werde ja nicht gerade von Kommentaren überhäuft, da freut man sich über jede Kleinigkeit. Aber was ich gestern im Postfach liegen hatte, übertraf meine Erwartungen. Es kam ein fast klassischer Haiku:
Ich hase deutsche.
Fick dein mutter.
Alles kartoffels assis.
Schon fast klassisch, die dunkle Stelle in der ersten Zeile: “Ich hase deutsche.”
Die zweite Zeile hat an zentraler Stelle ein wunderbar verkürztes Possessivpronomen: “Fick dein Mutter.” Die dritte Zeile ist die neudeutsche Ergänzung zum klassischen Ruhrplatt “Dat is dat Einzigste”: “Alles kartoffels assis.” Auch hier wieder grammatikalische Kreativität bei der Pluralbildung. “Wat is der Plural von Kartoffel?” – kartoffels … “Und von Assi?” – assis.
Gibt es eine versteckte Botschaft in diesem Gedicht? Ich glaube schon: schaut euch den ersten Buchstaben jeder Zeile an: I-F-A. Für diese Abkürzung gibts verschiedene Interpretationen:
- Integrationsbetrieb zur Förderung von Arbeitslosen
- Institut für Fremdsprachen und Auslandskunde
- Internationale der Anarchistischen Föderationen
Unterzeichnet wurde dies Gedicht mit: Cigdemxxxxx@xxxxxx
Çigdem ist der türkische Name für Krocus und auch ein beliebter weiblicher Vorname.
Danke Çigdem!
Tags: Lyrik
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Montag 15. Dezember 2008 | admin
Während – wie man hört – die Sonderkommissionen aufgelöst werden und wieder der Alltag eingezogen ist, meldet sich in Italien der mutmaßliche Teilnehmer am Da Bruno-Massaker in Duisburg in der italienischen Wochenzeitung PANORAMA zu Wort.
Und was sagt Giovanni Strangio: Naja, das übliche: Ich wars nicht.
“In dem Interview bezeichnete sich Giovanni Strangio als unschuldig verfolgter Italiener, dem nichts anders vorzuwerfen sei, als in San Luca geboren worden zu sein – ein armer, arbeitsamer Italiener, den die Arbeitslosigkeit zwang, nach Deutschland zu emigrieren. Einer, der nach dem Massaker von Duisburg in Sippenhaft genommen worden sei. Für den Mafioso war das Interview ein voller Erfolg. Denn ihm gelang es nicht nur, darin die Existenz der ‘Ndrangheta zu leugnen, sondern auch sich als zärtlich sorgender Vater darzustellen, dessen junge Ehefrau nichts anderes sehnlicher erwartet, als die Rückkehr des zu Unrecht Verfolgten.”
Quelle: reskisrepublik
Tags: 'Ndrangheta, Da Bruno-Massaker, Duisburg, Giovanni Strangio, Mafia, Panorama
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Sonntag 14. Dezember 2008 | admin
Im Februar nächsten Jahres gibts ein neues Buch von Jürgen Roth über die Mafia – Und hoffentlich auch mal mehr Informationen zur kalabresischen ‘Ndrangheta.
»Auch deutsche Politiker stehen auf unserer Gehaltsliste. Das große Geld kann man nur verdienen, wenn die Politik mitmacht.« Capo, Pate der Mafia
Erstmals wird dokumentiert, wie die gefährlichsten Mafiaorganisationen Ndrangheta und die Russenmafia Deutschland mithilfe von Politik und Wirtschaft unterwandern. Seit den Morden von Duisburg ist die kalabresische Ndrangheta in Deutschland in der Öffentlichkeit bekannt. Was als Fehde verfeindeter Clans dargestellt wird, ist in Wahrheit nur ein »Betriebsunfall« bei der Unterwanderung Deutschlands durch Mafiaorganisationen – egal ob durch italienische oder russische Clans. Denn es geht längst nicht mehr nur um Schutzgelderpressung, Prostitution oder Drogenhandel, sondern um Macht und Einfluss auf politische und wirtschaftliche Entscheidungen, die man sich durch milliardenschwere Investitionen erkauft, wie in Mecklenburg-Vorpommern oder wie das sizilianische Syndrom in den neuen Bundesländern funktioniert. Auch die Hintergründe des Sachsensumpfes werden erstmals beleuchtet oder wie der russische Geheimdienst in Deutschland operiert und mit der Russenmafia kooperiert. Williger Türöffner beim Eintritt in die ehrenwerte deutsche Gesellschaft spielt eine illustre Seilschaft aus Politik, Wirtschaft und Justiz, die auf beiden Augen blind ist – solange die Kasse stimmt Fazit: Die Mafia ist bei uns angekommen. Ganz oben. Mit brisanten neuen Fakten zu Fällen aus Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Thüringen sowie Österreich und der Schweiz.
Jürgen Roth, Mafialand Deutschland, Eichborn Verlag Ag, Februar 2009
Tags: 'Ndrangheta, Da Bruno-Massaker, Duisburg, Jürgen Roth
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Samstag 6. Dezember 2008 | admin
“(…) In Erfurt machte der Kalabrier Spartaco Pitanti von sich reden, der bereits im Jahr 2000 in einem BKA-Bericht erwähnt wurde. Pitanti betrieb in Erfurt das Restaurant ‘Paganini im Gildehaus’: ein Restaurant mit 400 Plätzen, kein schlechter Anfang für jemanden wie Pianti, der laut Aussagen von Ermittlern einst als Pizzabäcker in der Pizzeria ‘Da Bruno’ angefangen hat. (…) Als die Polizei wegen Pitantis mutmaßlicher Beteiligung an einem Mord eine Hausdurchsuchung im Restaurant ‘Paganini’ machte, traf sie dort auf den damaligen thüringischen Ministerpräsidenten Bernhard Vogel und seinen Innenminister Richard Drewes – beide hätten sich durch Zufall dort aufgehalten, beteuerte Pitanti. Der im Übrigen ohnehin über exzellente Beziehungen zur Polizei verfügt: Bei einer weiteren Durchsuchung hatte die Polizei bei ihm einen Ausweis für eine Interpol-Konferenz in Rom gefunden, der ihn als Übersetzer für die usbekische Delegation auswies. Der Ausweis sei vom saarländischen Innenminister ausgestellt worden.”
Quelle: Petra Reski MAFIA, Seite 157-158
“Wie oft sind hier auf dem Präsidium (gemeint ist das Duisburger Polizei-Präsidium, p-g) Italiener vernommen worden, die mittelos nach Deutschland kamen, ein halbes Jahr als Pizzabäcker arbeiteten und schließlich die halbe Innenstadt von Duisburg kauften? Und die auf die Frage, woher das Geld komme, sagten: von meinem Onkel in Italien”
Quelle: Reski, Mafia, Seite. 193
Der Mann ist wirklich aktiv:
“Kassel. Das Warten hat ein Ende. Anfang September wird ein neues Restaurant an der Garnisonkirche (Entenanger) eröffnet. Die bisherigen Namen Rossini und Caruso sind dann Geschichte. “Wir fangen ganz neu an und nehmen dafür noch einmal richtig Geld in die Hand”, sagt Eigentümer Joachim Loh. 150 000 Euro steckt der 65-jährige Unternehmer aus Haiger, der in Kassel auf die Welt kam, in die Renovierung. Noch mehr Geld investiert sein neuer Pächter Spartaco Pitanti. Er steigt mit 400 000 Euro ein.”
Quelle: Nachrichten Kassel, 3.7.2008
Tags: 'Ndrangheta, Bernhard Vogel, Da Bruno, Duisburg, Interpol, Mafia, Richard Drewes, Spartaco Pitanti
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Freitag 28. November 2008 | admin
Die Klage Milsers gegen den Droemer Verlag wurde gestern von der 8. Zivilkammer des Duisburger Landgerichts zurückgewiesen
“Im einstweiligen Verfügungsverfahren entschieden die Richter, dass die von Milser beanstandeten Textpassagen “keine falsche Tatsachenbehauptung” darstellten. Der Verlag habe im Prozess hinreichend glaubhaft gemacht, dass ein in dem Buch zitierter Bericht des Bundeskriminalamtes authentisch sei.
In diesem Bericht über die Aktivitäten der ‘Ndrangheta in Deutschland, so schreibt es die Autorin Reski, habe das BKA gegen die Inhaber des Landhauses Milser wegen des Verdachts auf Geldwäsche ermittelt. Ohne Ergebnis, auch das steht in dem Buch. “
Quelle: derWesten 27.11.08
W e r hat denn da eigentlich ermittelt bzw. das Verfahren offenbar eingestellt? Das bleibt unklar. Das BKA bzw. die Bundesanwaltschaft werden es vermutlich nicht gewesen sein – die schalten sich bekanntermaßen nur bei “ganz harten Fällen” ein.
Zweite Frage: Wieso ist es eigentlich zu einem Anfangsverdacht wegen Geldwäsche gekommen – die ermitteln doch nicht einfach ins Blaue hinein? (Danke an O.)
Ach ja: heute ergeht das Urteil im Prozess Pelle vs. Droemer-Verlag. Herr Pelle wird, so vermute ich, ebenfalls eine Abfuhr vor Gericht bekommen.
Tags: 'Ndrangheta, Antonio Pelle, Duisburg, Mafia, Petra Reski, Rolf Milser
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Mittwoch 26. November 2008 | admin
Diesen Donnersteg, den 27. November, 16 Uhr findet unser Film-Seminar mit der Projektion von Mimmo Caloprestis: “La seconda Volta”. I 1995, 80 Min. mit Nanni Moretti und Valeria Bruni Tedesci in italienischer Originalversion abweichend zu sonst und einmalig in Raum LB 247 statt.
Nächste Woche, am 4. Dezember, zeigen und diskutieren wir Christian Petzolds: “Die innere Sicherheit”. D 2000, 106 Min. (wieder im Videokonferenz-Raum LB 237).
Achtung: RAUMÄNDERUNG DIESEN DONNERSTAG!
Tags: Filmkritik, Filmkunst
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Samstag 22. November 2008 | admin
“Petra Reskis „Mafia“-Buch trotz Verbots mit Schwärzungen auch weiterhin erhältlich
München, 20. November 2008 – Der Droemer-Verlag hat heute eine beim Landgericht München I erwirkte Einstweilige Verfügung gegen das Buch der deutschen Journalistin Petra Reski mit dem Titel „Mafia: Von Paten, Pizzerien und falschen Priestern“ erhalten.
Beantragt wurde die Einstweilige Verfügung von den Anwälten des Gastronomen Spartaco Pitanti *, dessen Aktivitäten Petra Reski in ihrem von der deutschen Presse hoch gelobten Buch, das sich auch mit den Verstrickungen der Mafia in Deutschland beschäftigt, beschreibt. Eine kurze Passage über Spartaco Pitanti darf vorerst nicht weiter verbreitet werden.
Der Verlag wird Widerspruch gegen die Einstweilige Verfügung einlegen und ist zuversichtlich, dass diese aufgehoben werden wird. Bis dahin muss der Verlag das Verbot beachten und die betroffene Textstelle schwärzen.
Bei einer Lesung in Erfurt, wo Spartaco Pitanti bestens bekannt ist, da er dort über lange Jahre ein Restaurant betrieben hat, war es in der vergangenen Woche zu verbalen Angriffen gegen Petra Reski gekommen, an denen sich mehrere Personen aus dem Publikum, sowie der ebenfalls anwesende ehemalige Bürgermeister von Erfurt beteiligten. Mittlerweile gibt es zu diesem Vorfall auch Reaktionen von italienischen Spezialisten: Der Chef des Mobilen Einsatzkommandos von Reggio Calabria kommentierte gegenüber der Autorin den Vorfall in Erfurt: Es sei erstaunlich, dass die deutsche Polizei eine solche Veranstaltung ohne Polizeischutz gelassen habe – und ohne die Dokumente aller zu kontrollieren, die sich an der Diskussion beteiligten.
Weder Verlag noch Autorin lassen sich allerdings verunsichern. Bei einer ausverkauften Veranstaltung im Münchner Literaturhaus am letzten Sonntag sagte Petra Reski auf eine entsprechende Frage des Moderators Giovanni di Lorenzo, der auf das Schicksal des zur Zeit im Untergrund lebenden Anti-Mafia-Autors Roberto Saviano verwies: „Nein, ich habe keine Angst vor der Mafia“.
Quelle: reskisrepublik
Nicht nur ich würde mich freuen, wenn Petra Reski auch in Duisburg eine Autorenlesung veranstalten würde. Die Reaktion einiger “Zuhörer” auf die Duisburg-Passagen in ihrem Buch wird wahrscheinlich wie in Erfurt ausfallen. Dagobert Lindlau (der übrigens mit dem Buch DER MOB eines der wichtigsten Bücher über das organisierte Verbrechen in Deutschland schrieb, und zwar schon 1989!) schildert im genannten Buch eine ähnliche Geschichte wie in Erfurt (siehe oben): “Schon zu Beginn der Veranstaltung (ein Vortrag an einer Uni in München, p-r), fallen mir in der ersten Reihe zwei junge Männer auf. Sie unterscheiden sich von den anderen Studenten. Beide sind leger und teuer angezogen (…) Statt der Nieten sitzen an den Taschen unauffällige Brillianten (…) Sie verfolgen die akademische Diskussion mit gerunzelter Stirn. Die Naivität einiger Fragen amüsiert sie. Unsere Antworten erregen ihre Mißbilligung. Gegen Ende der Veranstaltung meldet sich der Große zu Wort: Er wolle etwas Prinzipielles zu unserer Sendung über das “sogenannte” organisierte Verbrechen sagen. Die Sendung sei “einseitig, unobjektiv und unausgewogen” (sic) gewesen, denn sie habe Partei gegen das organisierte Verbrechen ergriffen. (…) In der üblichen Manier des Fernsehens hätten wir “manipuliert” und einerseits “unterschlagen”, was für das organisierte Verbrechen, und “hochgespielt”, was gegen das organisierte Verbrechen spreche. (…) Mir ist nur allzu klar, daß es sich bei unseren Diskutanten um Interessenvertreter aus dem Mob handeln muß”
(in: Dagobert Lindlau, DER MOB, Seite 253-254)
Der ehemalige Bürgermeister von Erfurt (neben dem Ruhrgebiet eine der deutschen Hochburgen der ‘Ndrangheta) ist auch Petra Reski in dem ZDF-Film “Im Netz der Mafia” aufgefallen: “Beeindruckt hat mich das Statement des ehemaligen Erfurter Bürgermeisters Manfred Ruge – der auf die Frage, ob man nicht vielleicht etwas leichtfertig die Augen angesichts der Investition von Mafiageldern verschlossen habe, mit entwaffnender Offenheit stammelte:
‘Bedeutet das ‘mafiose Strukturen’, wenn schmutziges Geld, das woanders schmutzig verdient worden ist … und dann hier letzten Endes hier an den Mann gebracht wird … ist denn nicht die Ursache des Ganzen die, ich sag mal: die Struktur … die es ermöglicht, dass diese Schutzgelder … diese Gelder aus dem Drogenmilieu und wo auch immer … dass die überhaupt erst mal verdient werden können? Dort ist doch eigentlich der Ansatz! Und dort passiert doch eigentlich auch das, was dann anschließend dann als Auswirkung woanders passiert … die Auswirkung des Geldausgebens oder die Auswirkung der Auseinandersetzung miteinander … die passieren doch dann vielleicht überall … Aber irgendwo wird doch dieses Geld verdient!’
Will sagen: Die Mafia ist das Problem Italiens. Mir doch egal, woher das Geld kommt. Hauptsache Geld.”
Quelle: reskisrepublik
Ja, genau, das ist der ehemalige Bürgermeister aus Erfurt auf der Autorenlesung von Petra Reski.
* Die italienische Zeitung repubblica:
“Spartaco Pitanti ist einer der wichtigsten Organisatoren der ‘Ndrangheta aus Kalabrien – insbesondere von San Luca – für Investitionsentscheidungen zum Kauf von Restaurants, Pizzerien und Hotels in der Gegend von Duisburg und Erfurt.”
Quelle: espresso.repubblica.it
Tags: 'Ndrangheta, Duisburg, Erfurt, Mafia, Petra Reski, Repubblica, Spartaco Pitanti
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Samstag 22. November 2008 | admin
“Die Piraten ersetzen mittlerweile die Terroristen, die stets als Begründung herhalten mussten, um die rechtsstaatlichen Spielregeln zu verändern. Und ebenso blind wie bei der Terrorbekämpfung setzt man fast ausschließlich auf das Militär, das aber Armut, Willkürherrschaft, Plündern der somalischen Fischbestände durch internationale Flotten oder das Problem der giftigen Abfälle an den Küsten nicht lösen kann.”
Quelle: Telepolis 22.11.2008
Tags: Armut, Piraten, Terroristen
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