“Der Mafia geht es so gut wie vor mindestens 20 Jahren”
Samstag 15. August 2009 | admin“Die Mafia kann in Italien und der ganzen Welt nur weiterbestehen, solange sie Teil der Gesellschaft und der Politik ist. Sie vertritt die Interessen der Politik, die Politik wird also immer die Mafia unterstützen. Dass dahinter nicht nur die Mafia steckt (den Mord an Falcone, p-r), war von Anfang an klar und die Politiker werden versuchen, das ganze so schnell wie möglich zu vertuschen. Seine Aussage ist unkonkret. Staatsanwälte und Polizei müssen sich irgendwie einreden, dass es besser geworden ist. Ich sehe überhaupt keine Fortschritte, im Gegenteil: Der Mafia geht es so gut wie vor mindestens 20 Jahren.”
Petra Reski in: der standard
Sensationeller Schnappschuss:
Donnerstag 6. August 2009 | admin“Möge so etwas nie wieder passieren.”
Mittwoch 5. August 2009 | adminBridget Driscoll (* 1851; † 17. August 1896 in London) ist der erste Mensch, der durch einen Verkehrsunfall starb, an dem ein Automobil beteiligt war.
Die 44- oder 45-jährige Bridget Driscoll und ihre fünfjährige Tochter May überquerten gerade eine Straße auf dem Areal des Crystal Palace in London, als ein Auto der Anglo-French Motor Car Company mit einer Geschwindigkeit von etwa 4 mph (ca. 6,4 km/h) Frau Driscoll zu Boden stieß. Sie erlitt eine schwere Kopfverletzung und starb wenige Minuten später. Die Geschwindigkeit des Wagens wurde von Augenzeugen als „rücksichtsloses Tempo, fast wie ein Feuerwehrwagen“ beschrieben.
Der Wagen wurde von Arthur James Edsall gelenkt, als Passagier auf dieser, die Vorzüge des Automobils demonstrierenden Fahrt befand sich Alice Standing auf dem Beifahrersitz. Sie behauptete später, Edsall hätte den Motor modifiziert, damit der Wagen schneller fahren konnte, jedoch konnte diese Behauptung von fachmännischer Seite widerlegt werden.
Ein nach dem Unfall eingeleitetes Gerichtsverfahren ergab nach sechsstündiger Verhandlung das Ergebnis, der Tod sei durch einen Unfall eingetreten. Der Untersuchungsrichter Percy Morrison sagte zum Abschluss des Verfahrens, er hoffe, dass so etwas nie wieder passieren werde. Es fand keine Strafverfolgung statt.”
Quelle: Wikipedia
“(Der Soziologe Klaus Gietinger) weist darauf hin, dass laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Weltbank seit dem Tod von Bridget Driscoll fast 40 Millionen Menschen weltweit im Straßenverkehr ums Leben gekommen sind. Derzeit sterben jährlich 1,2 Millionen Menschen im Straßenverkehr. Täglich sind das so viele Todesopfer, wie sie der Absturz von acht Jumbojets fordern würde oder doppelt so viele wie beim Untergang der Titanic.
WHO-Prognosen zufolge geht es in Zukunft noch schlimmer auf den Straßen zu: 2020 soll der Verkehrsunfall die dritthäufigste Todesursache weltweit sein – noch verheerender als Krieg und Tuberkulose. Bis 2030 werde sich die jährliche Zahl der Verkehrstoten gegenüber heute verdoppelt haben.”
Quelle: Fabian Löhe, Frankfurter Rundschau 16.8.2006
Contractors in Afghanistan are making big money for bad work
Montag 3. August 2009 | adminA highway that begins crumbling before it is finished. A school with a collapsed roof. A clinic with faulty plumbing. A farmers’ cooperative that farmers can’t use. Afghan police and military that, after training, are incapable of providing the most basic security. And contractors walking away with millions of dollars in aid money for the work. The Bush Administration touts the reconstruction effort in Afghanistan as a success story. Perhaps, in comparison to the violence-plagued efforts in Iraq and the incompetence-riddled efforts on the American Gulf Coast, everything is relative. A new report “Afghanistan, Inc.,” issued by the non-profit organization CorpWatch, details the bungled reconstruction effort in Afghanistan.
Quelle: corpwatch.org
Great way to learn russian
Samstag 25. Juli 2009 | admin
Comics von David Lynch: rabenschwarz und schön schräg! Und dann noch mit russischen Untertiteln!
Grundregeln des Kriegsvölkerrechts
Sonntag 19. Juli 2009 | admin“Der 112 Seiten lange Bericht der israelischen Organisation “Das Schweigen brechen” wurde am Mittwoch (15.07.2009) vorgestellt. Er dokumentiert die Zeugenaussagen von 54 israelischen Soldaten und Offizieren, die seit Beginn des Jahres anonym interviewt wurden. Durch die hohe Anzahl an übereinstimmenden Aussagen der Soldaten scheint sich der Verdacht zu erhärten, dass die israelische Armee mehrfach die Grundregeln des Kriegsvölkerrechts missachtet hat: Es sei kaum zu einer Unterscheidung zwischen Kämpfern und Unbeteiligten gekommen, heißt es in dem Bericht. Die dreiwöchige Offensive sei mit rücksichtsloser Gewalt an Zivilisten geführt worden. Außerdem werfen die Soldaten ihrer Militärführung vor, sie zu mutwilliger Zerstörung angestachelt zu haben. Bei dem Einsatz, der am 18. Januar 2009 endete, waren mehr als 1400 Palästinenser getötet und 5000 weitere verletzt worden .”
Quelle: Deutsche Welle
Mal sehen, wer als erster wieder “Antisemitismus” schreit.
UPDATE: Den kompletten Bericht der israelischen Organisation “Das Schweigen brechen” findet man auf den Seiten von medico international.
Das sollte mal gesagt werden …
Donnerstag 16. Juli 2009 | admin“Katholizismus ist ein Kannibalenkult, der seine Anführer frisst. Juden, die glauben, dass es Gottes Wille ist, dass sie im Heiligen Land wohnen, sind verblendete Irre. Muslime, die islamisches Recht einführen wollen, sind faschistische Terroristen, und Scientologen sind Freaks, die vom böswilligen Geschwätz eines gescheiterten Science-Fiction-Autors verleitet wurden.”
Ian O’Doherty, Kolumnist des “Irish Independent”
Quelle: Spon
Henning Mankell über Israel
Donnerstag 11. Juni 2009 | admin“1948, als ich geboren wurde, erklärte Israel seine Unabhängigkeit auf besetztem Gebiet. Es gibt keinerlei Gründe dafür, dass dies eine völkerrechtlich legitime Handlung war. Man besetzte ganz einfach palästinensisches Land. Und man fährt fortlaufend fort, diesen Landbesitz zu vergrössern, etwa durch den Krieg 1967 und heute durch die ständige Zunahme an Siedlungen. Hin und wieder wird eine Siedlung abgerissen, um den Schein aufrechtzuerhalten. Aber bald taucht sie woanders wieder auf. Eine Zwei-Staaten-Lösung bedeutet nicht, dass die historische Besatzung aufgehoben wird.
Israel wird es genauso ergehen wie Südafrika unter der Apartheidzeit. Die Frage ist nur, ob die Israelis Vernunft annehmen werden und freiwillig einer Abwicklung des Apartheidstaates zustimmen werden. Oder ob es zwangsweise geschehen wird.”
Harry Rowohlt:
Samstag 23. Mai 2009 | adminWenn man als junger Mensch aussah wie ein Hippie und sich einigermaßen treu geblieben ist, sieht man als alter Sack halt aus wie ein Penner und nicht wie Joschka Fischer.
Quelle: freitag —- unbedingt lesen!


