Archiv der Kategorie ‘Filmkunst‘

ISEA 2010 Ruhr

Sonntag, den 22. August 2010

Liebe Freunde und Förderer, Symphatisantinnen und Mitstreiterinnen!

Wir freuen uns, Sie und Euch auf ISEA 2010 Ruhr aufmerksam machen zu können.
ISEA gilt als eines der wichtigsten Festivals für Medienkunst weltweit und macht zum ersten Mal Station in Deutschland, erfreulicherweise auch in Ruhrort.

In Ruhrort findet das Abschlußwochenende statt, mit Konferenz und Programm.
Wir möchten das Augenmerk besonders auf folgende Veranstaltungen lenken:
Die Klangkunstproduktionen vom DeutschlandRadio, ua. auf der Oskar Huber und im Lokal Harmonie (dort auch Die Welt am Draht von R.W. Fassbinder),
das Orgelkonzert von Charlemagne Palestine am Samstag Abend an St. Maximilian,
und danach die Lichtinstallation von Siegrun Appelt auf der Mühlenweide – Reale Formulierungen (die Abstrakten Formulierungen finden dann auf der Biennale in Venedig statt).
Alle weiteren Informationen auf der ISEA Seite: http://www.isea2010ruhr.org/de/de
Wir freuen uns auf Ihren Besuch,
bis bald,
Wolfgang van Ackeren

Link:
http://www.du2010.de/allgemein/lichtkunst-auf-der-muhlenweide-duisburg-ruhrort-isea2010ruhr

Die rekonstruierte Wirklichkeit? (4)

Mittwoch, den 26. November 2008

Diesen Donnersteg, den 27. November, 16 Uhr findet unser Film-Seminar mit der Projektion von Mimmo Caloprestis: “La seconda Volta”. I 1995, 80 Min. mit Nanni Moretti und Valeria Bruni Tedesci in italienischer Originalversion abweichend zu sonst und einmalig in Raum LB 247 statt.
Nächste Woche, am 4. Dezember, zeigen und diskutieren wir Christian Petzolds: “Die innere Sicherheit”. D 2000, 106 Min. (wieder im Videokonferenz-Raum LB 237).

Achtung: RAUMÄNDERUNG DIESEN DONNERSTAG!

Die rekonstruierte Wirklichkeit? (3)

Mittwoch, den 12. November 2008

“Im Rahmen der Reihe Die rekonstruierte Wirklichkeit? zeigen und diskutieren Selver Kabak und Jochen Zimmer morgen, Donnerstag, den 13. November, 16 Uhr den Omnibusfilm praktisch sämtlicher Filmemacher des Oberhausener Manifests und des Neuen Deutschen Films: Alexander Kluge, Rainer Werner Fassbinder u.a.: Deutschland im Herbst. D 1978, 123 Min.
… und am nächsten Donnerstag, dem 20. November, folgt Rainer Werner Fassbinders: Die dritte Generation. D 1979, 105 Min.”

Die rekonstruierte Wirklichkeit?

Mittwoch, den 29. Oktober 2008

“Im Rahmen der Reihe “Die rekonstruierte Wirklichkeit?” zeigen Selver Kabak und Jochen Zimmer morgen, am 30. Oktober 16 Uhr, in der Uni Duisburg (Medienhörsaal LB 237) einen biographischen DokFilm über die Entstehung des militanten Arbeiter- und später Studenten-Widerstands in Italien.
Erzähler ist Antonio Negri, Professor für Staatstheorie, Coautor von “Empire”, 1979 wegen der angeblichen Entführung und  Ermordung des Vorsitzenden der christdemokratischen Partei Aldo Moro und als angeblicher Kopf der Roten Brigaden verhaftet und 1984 zu 30 Jahren Haft verurteilt.
Alexandra Weltz, Andreas Pichler: „Eine Revolte, die nicht endet“. D 2004, 52 Min. (deutsch synchronisiert)
und nächste Woche am Donnerstag, den 6. November, dann den DokFilm von
Holger Meins: „Oskar Langenfeld – 12 Mal“. D 1966 13 Min. sowie  anschließend von Gerd Conradt: „Starbuck Holger Meins.“ D 2002, 90 Min.”

Die rekonstruierte Wirklichkeit

Freitag, den 17. Oktober 2008

“Liebes FilmClubPublikum,
für unsere UniDokFilmer, Euch und sonstige Interessierte bieten Selver Kabak und Jochen Zimmer dieses Wintersemester an der Uni eine Film- und Seminarreihe an: “Die rekonstruierte Wirklichkeit. Neorealismo, Nouvelle Vague und junger deutscher Film. Autoren, Genres, Sehweisen und der Einfluss der sozialen Bewegungen der 1960er und 70er Jahre”

Vom Gegenstand her wird die Veranstaltung mit den Filmen deutscher Filmemacher sowie ihrer italienischen und französischen Vorbilder zum „deutschen Herbst“ und zur Stadtguerilla in Mitteleuropa arbeiten.

Themen sind
1. Das Verhältnis der gespiegelten oder imaginierten Realität zur gesellschaftlichen und politischen Wirklichkeit
2. Der Einfluß der Fiktion auf die Realität oder auf Akteure in dieser
3. Der Wandel der Filmsprache in den 1960er und 70er Jahren

Ort und Termine: Die Filme werden jeweils donnerstags von 16 bis 20 Uhr im Videokonferenzraum des ZIM (LB 237) gezeigt. Be- und verhandelt werden u.a. folgende Spiel- und (Semi)Dokumentarfilme:

Markus Imhoof: „Die Reise“. CH 1986, 105 Min.
Constantin Costa-Gavras: „Der unsichtbare Aufstand“. D/F 1972, 115 Min.
Alexandra Weltz, Andreas Pichler: „Eine Rovolte, die nicht endet“. D 2004, 52 Min.
Gerd Conradt: „Über Holger Meins. Ein Versuch, unsere Sicht heute.“ D 1982, 110 Min.
Alexander Kluge, Rainer Werner Fassbinder u.a.: „Deutschland im Herbst“. D 1978, 123 Min.
Rainer Werner Fassbinder: „Die dritte Generation“. D 1979, 105 Min.
Mimmo Calopresti: „La seconda Volta“. I 1995, 80 Min. (italienische Originalversion)
Christian Petzold: „Die innere Sicherheit“. D 2000, 106 Min.
Volker Schlöndorff: „Die Stille nach dem Schuss“. D 2000, 103 Min.
Andres Veiel: „Blackbox BRD“. D 2001, 102 Min.
Margarete von Trotta: „Die bleierne Zeit“ D 1981, 107 Min.
Reinhard Hauff: „Stammheim“. D 1986, 107 Min.
Jonas Grosch: “Der Weiße mit dem Schwarzbrot” D 2007, 73 Min.

Sondertermine

Christopher Roth: „Baader“. D 2002, 115 Min.
Heinrich Breloer: „Todesspiel“. D 1997, 177 Min. (2 Teile)
Dennis Gansel: „Das Phantom“. D 2000, 95 Min.
Stefan Aust: „Der Herbst der Terroristen“. D 1992, 88 Min.”

Film-Club im Djaezz

Montag, den 22. September 2008

“Der letzte Film vor den Herbstferien und die letzte Vorstellung “meines” UniFilmClubs:
Am kommenden Dienstag, den 23. September, 20:30h auf vielseitigen Wunsch einer einzelnen Dame:* “Tierra y libertad”*, der Spielfilm incl. Liebesschnulze zum spanischen Bürgerkrieg. Autor ist Kan Loach, der bekennende Kommunist unter den Hollywood-Regisseuren.
*Inhalt:* Der arbeitslose Jungkommunist David (Ian Hart) verläßt seine Heimat Liverpool, um sich 1936 im Spanischen Bürgerkrieg einer linksradikalen Arbeitermiliz anzuschließen. Für zehn Peseten und ein Päckchen Zigaretten am Tag unterstützt er deren Kampf gegen den faschistischen Terror. Beim Einsatz an der Front freundet er sich mit der Widerstandskämpferin Blanca (Rosana Pastor) an. Die historischen Hintergründe des Spanischen Bürgerkriegs sind aus trotzkistischer Sicht rekonstruiert. Wenn Ken Loach (“My Name Is Joe”) die menschlichen Gefühle triumphieren läßt, ist auch das seine Form der Politik. Auf dem
Festival in Cannes wurde das “tierre y libertàd” 1995 als bester Film ausgezeichnet.
*Darsteller:* Ian Hart, Rosana Pastor, Tom Gilroy, Iciar Bollai;
deutsche Synchronversion 109 Min.”

Uni Film Club im djaezz, Duisburg-Mitte, Börsenstraße 11

Uni Film Club im “djaezz”

Sonntag, den 9. März 2008

Am kommenden Dienstag, den 11/3/2008 ab ca. 20:30 Uni Film Club im “djaezz”, Duisburg-Mitte, Börsenstraße 11: “Rocco und seine Brüder” von Luchino Visconti. Omdt.U, 2 h 50 Min. Neorealistisches Migrationsepos, vage nach der Thomas Mannschen Romanvorlage mit Alain Delon und Claudia Cardinale als der schönen Hure. Und am 25. März dann “Balzac und die kleine chinesische Schneiderin”.

Kampf und Kino

Freitag, den 18. Januar 2008

“Und nun ist endlich einmal Schluß mit “neorealismo italiano”! Deshalb am kommenden Dienstag, den 22. Januar ab 20:45 eine Parodie auf solche Filme: von Marco Ferreri “Berühre nicht die weiße Frau” mit Marcello Mastroianni, Catherine Deneuve und Philippe Noiret (Frankreich 1974) 105 min, deutsche Synchronversion. Ferrer drehte diese Vietnamkrieg-Kritik als “neorealistischen” Indianerfilm um die Schlacht am Little Big Horn in einer Pariser Baugrube.

Im Februar dann nur einmal UniFilmClub: Es geht weiter in der Rolf Thome-Reihe mit “Rot und Blau” von 2003 mit Hanns Zischler und Hannelore Elsner (1:50).

Und am 26. Februar kein Kino sondern Frank Baier im djaezz: Wir feiern den 20. Jahrestag der Gründung der Homberger Rheinpreußengenossenschaft und den “Sieg im Volkskrieg” gegen die Privatisierung und den Verkauf der Siedlung an Spekulanten vor 20 Jahren.
Erst ein Podium (mit den Veteranen), dann singt Frank Baier (letzes Jahr “Dt.
Schallplattenpreis” für sein Album ‘Ruhrkampf 1920′). Das Ganze soll ein Beitrag zur Mobilisierung gegen den geplanten Verkauf städtischer und landeseigener
Sozialwohungen und gegen die “sozialräumliche kriminalpräventive Kontrolle” sein. Auf dem Podium Frank Baier und Herbert Hübner (Stadtsoziologe, Ex-Gesamthochschule  Duisburg).”

Wie immer ein Dankeschön an Jochen für die Termine! 

Peer Raben † 21. Januar 2007

Montag, den 24. Dezember 2007

Viele, viele Nachrufe auch in diesem Jahr, aber einer fehlte: der über Peer Raben. Seine Musik (der Link auf der Internetsite von Peer Raben ist falsch) kann man sich hier anhören: Universal Publishing. Langsam sterben sie aus, die Radikalen vom Münchner antiteater. Er gehört zu denen, die ich vermisse.

Filme im DJAEZZ und STEINBRUCH

Samstag, den 1. Dezember 2007

“Am kommenden Dienstag, den 4. Dezember, zeigt der Duisburger Filmemacher und Leiter des Dokumentarfilm-Praxisprojektes an der Duisburger Hochschule Claus Strobel die diesjährigen DokumentarKurzFilme seines Praxisprojektes.
Beginn ist um 19:30 im großen Saal des Café Steinbruch, Lotharstraße 318-320, 47057 Duisburg-Neudorf.
Zu sehen sind vier Filme. Die Autoren, Beteiligten und Protagonisten sind anwesend.
Viel Spaß.
P.S. …und der UniFilmClub (im Jazzkelleer “djaezz”, Börsenstraße 11, Duisburg-Mitte) zeigt als letzten Film im alten Jahr am 11. Dezember um 20:30 “Detective – Ihr erster Fall war eine Frau”. Ein weiterer Film in der Rolf Thome-Reihe. D 1969 mit Uschi Obermaier, Irtis Berben, Marquard Bohm. Thome kam ähnlich wie Eric Rohmer von der Filmkritik zum Kino und produziert seit 40 Jahren kontinuierlich stilistisch sehr eigene Spielfilme.” (Danke an Jochen)


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