Monatsarchiv für Juni 2010

Nachtreten

Sonntag, den 20. Juni 2010

“Die vatikanische Tageszeitung “L’Osservatore Romano” hat den am Freitag verstorbenen Schriftsteller Jose Saramago postum angegriffen und ihn als “populistischen Extremisten” bezeichnet. In der Sonntagsausgabe des vatikanischen Sprachrohrs wurde der im Alter von 87 Jahren verstorbene Literaturnobelpreisträger wegen seiner “anti-religiösen Ideologie” scharf kritisiert. Das Blatt bezeichnete den Kommunisten und Atheisten als “Mensch und Intellektuellen, der keinerlei Metaphysik zuließ”. “Bis zuletzt war er in seinem unerschütterlichen Vertrauen in den historischen Materialismus, also im Marxismus, blockiert”, schriebt das Blatt.”
Quelle: der standard

Solch einen Nachruf wünscht sich doch wohl jeder Atheist!

Israel-Boykott !

Sonntag, den 20. Juni 2010

“Aus Protest gegen die tödliche israelische Militäroperation gegen sieben Schiffe eines internationalen Hilfskonvois der Free Gaza Bewegung werden schwedische Hafenarbeiter vom 15.-24. Juni israelische Schiffe und israelische Waren nicht löschen. Die Gewerkschaft der Hafenarbeiter hatte den Hilfskonvoi nach Gaza unterstützt, der vor einer Woche in internationalen Gewässern von israelischen Elitekommandos gestürmt worden war.
(…)
Der Autopsiebericht eines forensischen Instituts in Istanbul hat derweil enthüllt, dass die Leichen der 9 Personen, die bei der israelischen Kommandoaktion am vergangenen Montag getötet worden waren, insgesamt 30 Schusswunden aufwiesen. Alle sind türkische Staatsbürger. Fünf Personen seien demnach durch Kopfschüsse aus geringer Entfernung getötet worden. Einige Leichen wiesen bis zu fünf Schusswunden auf, etliche waren in den Rücken oder den Hinterkopf getroffen worden. Nur ein Mann war durch einen Schuss in die Stirn aus größerer Entfernung getötet worden. 8 der Ermordeten hinterlassen neben ihren Ehefrauen zusammen 28 Kinder, das neunte Opfer war ein 19-jähriger Student mit amerikanisch-türkischer Staatsangehörigkeit. Alle Patronen seien 9 mm-Munition gewesen, lediglich eine Patrone hätten sie nie zuvor gesehen, so Haluk Ince von dem Forensischen Institut: “Es war wie ein Container mit vielen verschiedenen Patronen.”

Quelle: uni-kassel


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