Die MAFIA in Duisburg XXXVIII

Während – wie man hört – die Sonderkommissionen aufgelöst werden und wieder der Alltag eingezogen ist, meldet sich in Italien der mutmaßliche Teilnehmer am Da Bruno-Massaker in Duisburg in der italienischen Wochenzeitung PANORAMA zu Wort.
Und was sagt Giovanni Strangio: Naja, das übliche: Ich wars nicht.
“In dem Interview bezeichnete sich Giovanni Strangio als unschuldig verfolgter Italiener, dem nichts anders vorzuwerfen sei, als in San Luca geboren worden zu sein – ein armer, arbeitsamer Italiener, den die Arbeitslosigkeit zwang, nach Deutschland zu emigrieren. Einer, der nach dem Massaker von Duisburg in Sippenhaft genommen worden sei. Für den Mafioso war das Interview ein voller Erfolg. Denn ihm gelang es nicht nur, darin die Existenz der ‘Ndrangheta zu leugnen, sondern auch sich als zärtlich sorgender Vater darzustellen, dessen junge Ehefrau nichts anderes sehnlicher erwartet, als die Rückkehr des zu Unrecht Verfolgten.”
Quelle: reskisrepublik

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