Die MAFIA in Duisburg XXXIII
Auch in Rom wird befürchtet, das durch Verteilungskämpfe der ‘Ndrangheta-Clans Nirta-Strangio und Pelle-Vottari Vergeltungsaktionen wie in Duisburg passieren. Kontrolle des Territoriums nennt sich das, denn immer mehr Drogengelder der ‘Ndrangheta werden in Hotels und Restaurants in Rom angelegt. Dies passt zu unserer Vermutung, das das Da Bruno-Massaker im wesentlichen ein Verteilungskampf innerhalb der ‘Ndrangheta-Clans war und weniger eine Familienfehde.
Quelle: Antimafia Duemila 25. Oktober 2008
Nachtrag zum Prozeß gegen das Buch MAFIA von Petra Reski:
“Antonio Pelle und Rolf Milser, gemeinsame Inhaber des Landhauses Milser, werden von Reski dabei eine gewisse Nähe zur Mafia vorgeworfen. So spricht Reski von Geldwäsche und verwandtschaftlichen Verhältnissen Pelles zu Mitgliedern der Ndrangheta, der kalabrischen Mafia. Zudem behauptet Reski, dass das Landhotel zeitweise dem international gesuchten Clanführer Antonio Romeo als Unterschlupf gedient habe.”
Quelle: DerWesten 5.11.2008
Das Blog von der von mir sehr geschätzten Petra Reski reskirepublik – Die Welt und Venedig. Mafia und Blondienen findet man hier:
“Es war der sizilianische Schriftsteller Leonardo Sciascia, der Anfang der Siebzigerjahre die Theorie von der Palmengrenze prägte: Gemäß einer geologischen Theorie verschiebe sich die Verbreitungsgrenze der Palme aufgrund der Erderwärmung jedes Jahr mehrere hundert Meter weiter nach Norden. Palmen würden also in absehbarer Zeit auch an Orten wachsen, an denen sie heute undenkbar seien. Und genau so verhalte es sich mit der Verbreitung der Mafia. Sie existiere bereits in Norditalien, und werde weiter nach Norden ziehen. Weil sie kein Gegenstaat sei, sondern sich in den Eingeweiden des Staates einniste.
Jetzt wachsen Palmen auch schon in Duisburg und in Erfurt.”
Quelle: reskirepublik
Tags: 'Ndrangheta, Antimafia, Antonio Pelle, Da Bruno-Massaker, Mafia, Petra Reski, Rom