Monatsarchiv für Oktober 2007

Kochen wie die “Profis”

Sonntag, den 28. Oktober 2007

mafia_kochbuch.gif“Italo-amerikanische Küche einmal anders präsentiert! 12 interessante und pikante Menüs, gesammelt von Joe Cipolla in den Küchen der amerikanischen Mafia um 1920. Der Autor spielte uns das Manuskript zu, unter der Bedingung, es erst nach seinem Tode zu veröffentlichen – wir haben diesen Wunsch selbstverständlich respektiert (Beim Herausschmuggeln aus der Unterwelt Chicagos unter dramatischsten Umständen konnte leider nicht verhindert werden, daß das Buch von einem Querschläger getroffen wurde; wir bitten, dies zu entschuldigen…) Eines ist nun völlig klar: Das Geheimnis des Erfolges der Mafia liegt in ihrer Kochkunst!”

Quelle: Amazon

Angesichts von tausenden Opfern der MAFIA kann man gegen diese Art von Humor allerdings allergisch sein. Und der “Erfolg” der MAFIA liegt sicher nicht in ihrer Kochkunst, sondern darin Menschen einzuschüchtern, zu bedrohen, zu verletzen und zu ermorden. Mahlzeit!

Die MAFIA in Duisburg XI

Freitag, den 26. Oktober 2007

Sie sind unter uns

“Bereits im Frühjahr 1991 war nach Polizeiangaben ein gleichnamiges Lokal in Duisburg ins Visier der Ermittler geraten. Damals sei der aus italienischer Haft entflohene und wegen Totschlags verurteilte Antonio G. in der Pizzeria verhaftet worden. Der im kalabresischen San Luca geborene Mann sei ebenfalls der ‘Ndrangheta zuzurechnen.”

Quelle: focus vom 17.8.2007

Das ist ja nun etwas unklar, da es laut “Gelber Seiten” in Duisburg nur ein “Da Bruno” gibt. Gleichnamig bedeutet doch wohl, dass es mindestens zwei Restaurants mit dem gleichen Namen gibt. Übrigens: das “Da Bruno” zog erst vor 2-3 Jahren in das “Silberpalais” (Vormieter war ein französisches Restaurant) vorher lag es weiter in der Innenstadt.
Mich würde mal interessieren, wie hoch die Miete die Restauranträumlichkeiten ist. Nach Angaben einer Anwohnerin (Quelle such’ ich noch) war das “Da Bruno” nicht besonders gut besucht.

“Alle sechs Männer waren Mitte vergangener Woche vor einer Pizzeria in Duisburg erschossen worden. Sie waren der Polizei zufolge Mitglieder der Mafia-Organisation ‘Ndrangheta, die mittlerweile auch in Duisburg gut etabliert sein soll.”

Quelle: focus vom 23.8.2007

Wenn man wie ich annimmt, dass es nur ein “Da Bruno” gab und gibt, dann ist die ‘Ndrangheta also seit mindestens 16 Jahren in Duisburg.

Und der Journalist Jürgen Roth meint:

“Für den Sechsfachmord von Duisburg ist offensichtlich die kalabresische Mafia verantwortlich. Kein Wunder, (…) schließlich sei die Stadt ein Stützpunkt der ‘Ndrangheta in Deutschland.”

Quelle: stern

Stammesregeln der Steinzeit

Freitag, den 26. Oktober 2007

“Alle Religionen disqualifizieren sich als ethische Grundlage für ein vernünfitiges Zusammenleben in der heutigen Zeit. Auch wenn in der Bibel oder dem Koran auch “Gutes” zu finden sein mag (was immer exemplarisch herausgepickt wird), so steht darin so viel menschenverachtender Unsinn, dass man diese für nomadisierenden Hirtenvölker der Eisenzeit geschriebenen Stammesregeln einfacht nicht als Richtschnur seines heutigen Handelns nehmen kann.”

Quelle: Niklas Morgan in einer Buchbesprechung

Die MAFIA in Duisburg X

Dienstag, den 23. Oktober 2007

Was könnte die Mafia in Duisburg wollen?

Besonders gefährdet durch Mafia-Clans sind die Geschäftsbereiche:

  • Gastronomie
  • Lebensmittelindustrie
  • Transportgeschäft
  • Müllabfuhr
  • Sondermüllbeseitigung
  • Bekleidungsindustrie
  • Bauindustrie

(Quelle: u.a. Dagobert Lindlau, Der Mob, S. 68)

Wäre ich Ermittler bezüglich der Mafia-Aktivitäten in Duisburg, würden mich wahrscheinlich drei Wirtschaftsräume in Duisburg besonders interessieren:

  • der Innenhafenbereich
  • der Bereich Citypalais (Restaurants/Spielcasino/Bekleidung)
  • der Bereich Logistik

Da wir in Duisburg sind, ist auch die Beseitigung von Sondermüll eine wichtige Sache. In Duisburg dürften durch die mehr als hundert Jahre ansässige Schwermetall- und Chemie-Industrie viele Quadratkilometer große Industrieflächen extrem kontaminiert sein (z.B. das Gelände der Duisburger Kupferhütte besonders durch Kupfer [die Kupferhütte stellte große Mengen an Kupfersulfat für den Weinanbau her], Blei und Quecksilber [die Kupferhütte gewann bis zu einer Tonne Gold aus dem Abbrand, den sie verarbeitete. Dabei wurde im sog. Kussverfahren Quecksilber zum Lösen von Gold gebraucht]. Industrieflächen die saniert werden müssen, – in der Regel durch Bodenabtrag, der dann irgendwohin geschafft werden muß – in Italien ist das ein wichtiges Geschäftsfeld der Camorra. Wie die Camorra in diesem Bereich genau arbeitet, wird im letzten Teil des Buches GOMORRHA von Roberto SAVIANO geschildert. Da wird einem dann auch Angst und Bange.

Da jetzt auch Duisburg ein Spielcasino besitzt, hier mal ein paar interessante Mitteilungen von Jürgen Roth:

“Geldwäsche in Casinos: Seit Jahren laufen Hinweise bei verschiedenen deutschen Staatsanwaltschaften ins Leere. Stattdessen werden Wirtschaftskriminelle, Waffenhändler und Mafiabosse von den staatlichen Spielbanken hofiert und bevorzugt behandelt. Die Justiz schaut weg und der Staat profitiert.”

Quelle: Website von Jürgen Roth

Die MAFIA in Duisburg IX

Dienstag, den 23. Oktober 2007

Der Mob gedeiht auf der Geldgier des normalen Bürgers*

“Die Mitglieder der organisierten Verbrechens tun das, was sie tun, nicht, weil es verboten ist, weil sie sich langweilen oder gar das kapitalistische System verändern wollen, sondern weil die meisten Geschäfte, die wirklich etwas einbringen, nur außerhalb der Legalität zu finden sind. Wenn man beim Handel mit Käse schneller Geld verdienen könnte als beim Handeln mit Kokain, dann würden alle besseren Ganoven in der Molkereibranche tätig und gesetzestreue Bürger.”

Quelle: Dagobert Lindlau, Der Mob, S. 42

* Vincent Teresa, Mafia-Don und FBI-Informant

Die MAFIA in Duisburg VIII

Montag, den 22. Oktober 2007

“Ein Auftragsmörder aus Kalabrien, aufgewachsen in Mülheim an der Ruhr, schon lange ausgestiegen aus seinem Geschäft und vom Kölner “Express” am Donnerstag befragt an seinem geheim gehaltenen Wohnort, sagt den Satz:
Wo es Pizza gibt, ist auch die Mafia zu Hause.”

Quelle: Tagesspiegel

Die MAFIA in Duisburg VII

Montag, den 22. Oktober 2007

Während in Duisburg Polizei und Presse bei dem “Da Bruno-Massaker” oder wie die Italiener es nennen: “Il massacro di Duisburg”, von einer Familienfehde unter Mafiosis ausgehen, haben die Italiener ganz andere Ansichten:

” ‘NDRANGHETA: DUISBURG; SALVI,SCONTRO PERICOLOSA ORGANIZZAZIONE

(ANSA) – COSENZA, 29 SET – ‘Il massacro di Duisburg non e’ un passaggio di una faida paesana in un piccolo comune calabrese, ma e’ lo scontro per il controllo di una delle piu’ pericolose organizzazioni criminali su scala mondiale che gestisce miliardi di euro, che ha ramificazioni internazionali profonde, che ricicla i suoi proventi nel mondo, anche aprendo ristoranti in Germania’. E’ quanto ha detto il presidente della Commissione giustizia del Senato, Cesare salvi, stamani a Cosenza a margine di una manifestazione della Sinistra Democratica.
‘Gli italiani – ha aggiunto salvi – hanno appreso che in un comune della Repubblica italiana dove i criminali mantengono la loro base e i loro nascondigli in bunker sotterranei, lo Stato non e’ in grado da anni di costruire una caserma dei carabinieri per le intimidazioni della ‘ndrangheta. Sembra che ora la caserma di San Luca finalmente si fara’: in un momento di pausa nella lotta ai lavavetri e nella sua polemica con la cosiddetta sinistra radicale, che ritiene piu’ grave la minaccia mafiosa di quella proveniente da chi scrive graffiti sui muri, il ministro Amato ha trovato lo spazio di tempo per occuparsene. Vigiliamo perche’ cio’ accada davvero’. (ANSA).”

Quelle: sinistra-democratica

Die schnelle Google-Übersetzung aus dem italienischen:

‘NDRANGHETA: DUISBURG; SALVI, FIGHT INJURY ORGANIZATION

(ANSA) – COSENZA, 29 SET-’The massacre of Duisburg not a passage of a village feud in a small town in Calabria, but is the clash for control of one of the most dangerous criminal organizations worldwide that manages billion euro, which has international ramifications deep, which recycles its income in the world, by opening restaurants in Germany. It said the chairman of the Senate Justice Commission, Cesare save, in Cosenza morning on the sidelines of an event of the Democratic Left.
‘The Italians, “he added exception-have learned that in a municipality of the Italian Republic where criminals keep their base and their hiding in underground bunkers, the State is in a position for years to build a carabinieri barracks for intimidation the ‘ndrangheta. It seems that now the barracks of St. Luke will finally: in a moment of pause in the struggle for cleaning and in his polemic with the so-called radical left, which believes the most serious threat the Mafia than from those who write graffiti on the walls, Minister Amato has found the space in which to deal. Be vigilant because what really happens. (ANSA).”

Diese Morde sind nach Ansicht der Italiener Verteilungskämpfe innerhalb der ‘Ndrangheta in Deutschland. Da fragt sich der mündige Bürger natürlich, was es denn hier in Duisburg zu verteilen gibt.

Die MAFIA in Duisburg VII

Sonntag, den 21. Oktober 2007

“Mafia-Morde: Deutsche Polizei ahnungslos?

Bei den Duisburger Mafia-Morden im August 2007 waren die italienischen Ermittler möglicherweise deutlich besser informiert als ihre deutschen Kollegen. Sie sollen die Handys eines der Opfer abgehört und sein Auto verwanzt haben, ohne deutsche Ermittler zu informieren.”

Quelle: WDR

Sehr interessant ist das Video, denn offensichtlich haben es die italienischen Behörden der deutschen Polizei nicht zugetraut, die Ermittlungen mit der erforderlichen Ernsthaftigkeit zu führen. Wahrscheinlich kennen die Behörden in Italien die Entwicklung der Korruptions- und Mafia-Affäre in Sachsen und ziehen daraus ihre Schlüsse.
“Die vom Verfassungsschutz entdeckten Netzwerke Organisierter Kriminalität in Sachsen sind nach Ansicht der Landesregierung noch immer aktiv und gefährlich. Alle, die sich am Kampf gegen die Netzwerke beteiligen, müssten Rufmordkampagnen fürchten, sagte Sachsens Innenminister Albrecht Buttolo (CDU) am Dienstag in einer Sondersitzung des Parlaments in Dresden. «Die Organisierte Kriminalität wird verleumden, sie wird Misstrauen säen, sie wird Gerüchte streuen, sie wird einschüchtern», sagte Buttolo. Sie werde mit ihren Mitteln zurückschlagen.”

Quelle: N-24 vom 5. Juni 2007

In diesem Zusammenhang sind die jüngsten Verlautbarungen der Politiker etwas seltsam. Es wird nämlich behauptet, der sächsische Verfassungsschutz hätte schlecht ermittelt u.a. Den genauen Wortlaut habe ich nicht mehr im Kopf. Es war eine Tagesschau-Meldung.

Nachtrag:
“In der sächsischen Korruptionsaffäre sind dem Verfassungsschutz schwere Pannen bei der Informationsbeschaffung und Auswertung unterlaufen. Zu diesem Ergebnis kommt eine vierköpfige Prüfkommission, die Innenminister Albrecht Buttolo nach Bekanntwerden der Affäre eingesetzt hatte. Es gebe Anhaltspunkte, dass Akten bewusst gefälscht worden seien, hieß es. Allerdings befragten die Kontrolleure nur einen von insgesamt zehn Mitarbeitern im zuständigen Referat.”

Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 10.10.2007

Nachtrag 23.10.2007:
“ENDLICH DIE WAHRHEIT ÜBER DEN SACHSENSUMPF AUS DER FEDER DES REINER BURGER VON DER FAZ”
Ein Kommentar von Jürgen Roth über die Versuche von sächsischer Landesregierung und FAZ-Schreiberling Burger die Affäre unter den Teppich zu fegen.

Die MAFIA in Duisburg VI

Sonntag, den 21. Oktober 2007

“Bei ihren Ermittlungen wird die Duisburger Polizei auch Unterstützung von der Generalstaatsanwaltschaft Dresden erhalten. Der sächsische Verfassungsschutz hat in den vergangenen Jahren 41 Aktenordner mit Erkenntnissen über Mafia-Aktivitäten in Sachsen zusammengetragen, die bis Ende des Monats der Staatsanwaltschaft übergeben werden sollen. Das sagte Oberstaatsanwalt Wolfgang Klein der Berliner Zeitung.

Darin sollen sich konkrete Angaben etwa über Restaurants und Immobilien befinden, die von Mafia-Angehörigen erworben wurden. Die kalabrische Mafiaorganisation ist nach Erkenntnissen des sächsischen Verfassungsschutzes am stärksten in der Leipziger Region vertreten. Ihr Einflussgebiet reiche bis in die thüringische Landeshauptstadt Erfurt.”

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Allerdings gibts da wohl noch ein paar Probleme:

“Der Umgang mit dem vom Geheimdienst gesammelten Material war zunächst umstritten. Nach einem Urteil des sächsischen Verfassungsgerichtes darf der Verfassungsschutz nicht im Bereich der organisierten Kriminalität ermitteln. Das Urteil ist im Juli 2005 gefallen und wurde im Mai 2006 rechtskräftig. Für diesen Übergangszeitraum waren der Beobachtung sehr enge Grenzen gesetzt. Sie war eigentlich nur noch dann gesetzmäßig, wenn durch die Aktivitäten der Gruppierung eine Gefährdung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung ausging. Somit drohte einem großen Teil des Materials die Vernichtung. Was nicht auf dem Rechtswege ermittelt worden sei, könne auch nicht rechtmäßig verwendet werden, argumentierte der sächsische Datenschützer Schurig.”

Quelle: MDR

Die MAFIA in Duisburg V

Sonntag, den 21. Oktober 2007

Deutschland lässt die Mafia gewähren

“Was ist Ihrer Meinung nach in Duisburg passiert? Ein Machtkampf zwischen verschiedenen Clans?

Mein erster Eindruck war: Diese Leute haben einen Fehler gemacht. Deutschland hat geschlafen, sie haben es aufgeweckt. Aber vielleicht haben sie das auch einkalkuliert. Was mich an der Sache interessiert, ist eine Mitteilung, die von den deutschen Ermittlungsbehörden kam: dass nämlich die Camorra schon am Tag nach den Morden bei den Bossen der ‘Ndrangheta von San Luca nachgefragt hat, warum diese Dummheit passiert ist. „Das hier ist unser Territorium, terra nostra!“

Was heißt „Territorium“ in diesem Fall?

Das bedeutet, dass es eine Basis ist, ein sicherer Hafen. Deutschland konzentriert sich auf den islamischen Terrorismus, es lässt die Mafia links liegen. Der Terrorismus spielt der Mafia in die Hände.

Wann hat die Ausbreitung der Mafia in Deutschland begonnen?

Nach dem Fall der Berliner Mauer. In Ostdeutschland gab es kaum Kontrollen, jeder konnte eine Firma gründen. Die erhofften Gründer aus Westdeutschland sind ausgeblieben, stattdessen kamen viele Ausländer, besonders Italiener. Es waren Neapolitaner, die die Westwaren in den Osten importierten. Die erste italienische Baufirma, die in der Ex-DDR tätig wurde, war die Alba Nova s.r.l., ein Unternehmen der Camorra. Sie hatte schon Verbindungen zum alten Regime gehabt. Für die Mafia war Ostdeutschland das Einfallstor nach Osteuropa. Ein Mafiaboss, der kürzlich in Polen verhaftet wurde, hatte rumänische Hotels aufgekauft. Ein anderer, den sie in Frankfurt geschnappt haben, war in Rümanien in mehreren Geschäftszweigen tätig. Eine der wichtigsten Anti-Mafia-Aktionen in Italien führte nach Chemnitz, wo der Hauptverdächtige untergetaucht war. Er besaß dort ein Kleidergeschäft.

Die Deutschen sehen sich gern als ehrlich und fleißig. Die Mafia verkörpert das Gegenteil. Wieso konnte sie bei uns dennoch Fuß fassen?

Ein deutscher Unternehmer zahlt kein Schutzgeld, das ist klar. Aber auch die deutschen Firmen haben nichts gegen Investoren. Solange sie nicht zu wissen brauchen, woher das Geld stammt, nehmen sie es gern. Ein Beispiel: In Deutschland ist Kokain billig, der Markt ist vor ein paar Jahren zusammengebrochen. Warum ist es so billig? Weil Deutschland nach Spanien das zweitwichtigste europäische Einfuhrland für Kokain ist. Die Droge wird in Rostock angelandet. Bei Inspektionen kann man sie nicht entdecken, weil man sonst das Schiff auseinandernehmen müsste. Das Kokain ist in Zwischenwände eingeschweißt, das Schiff wird verschrottet und die Ware entnommen. Es gibt viele ganz legale deutsche Firmen, in denen das Geld aus dem Drogenhandel gewaschen wird.

Soll man die Mafia mit den Islamisten gesetzlich gleichstellen?

Auf der Ebene der Wirtschaftskriminalität und des Drogenhandels, ja. Das wäre eine Lektion aus dem Blutbad von Duisburg. Leider ist das Interesse an den Hintergründen der Tat schnell wieder abgeflaut. Es gibt hier eine gewisse Neigung, die Sache beiseite zu schieben, sie den Italienern zu überlassen. Dabei hat das Problem längst eine europäische Dimension. Wenn man es nicht anpackt, wird es noch größer werden.”

Interview: Roberto Saviano, Autor des ausgezeichneten Buches über die Camorra.
Quelle: FAZ


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