Mittwoch 28. Juli 2010 | admin
Einer aus der Pressure Group
“Loveparade-Absage wäre laut Gorny eine Blamage
Auf das drohende Aus (der Loveparade in Duisburg, p-r) reagierte Dieter Gorny, künstlerischer Direktor für die Kreativwirtschaft bei Ruhr.2010, „bestürzt und erschrocken”. Gegenüber der WAZ sagte er: „Es gibt keine bessere Gelegenheit, sich international zu blamieren, als wenn man diese Chance verpasste.””
Quelle: derWesten vom 23.1.2010
Auch auf WIKIPEDIA hat die große Löschung noch nicht stattgefunden:
“Dieter Gorny ist künstlerischer Direktor der Ruhr 2010 GmbH, die Essen federführend für das gesamte Ruhrgebiet, als Kulturhauptstadt Europas 2010 ausrichtet. In dieser Funktion engagierte er sich erfolgreich dafür, dass die Loveparade 2010 trotz Geldmangel und Sicherheitsbedenken in Duisburg stattfindet. Seit November 2007 leitet er den neu gegründeten Bundesverband Musikindustrie.”
Quelle: Wikipedia
Da bin ich ja gespannt, ob diese Burschen auch mal zur Verantwortung gezogen werden.
Tags: Duisburg, Loveparade
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Dienstag 27. Juli 2010 | admin
Auf die Frage warum der Tunnel denn nicht in einen Zu- und einen Ablauf geteilt worden wäre, sagte der Vertreter der Duisburger Polizei gestern im WDR 5: “Man wäre davon ausgegangen, dass die Teilnehmer bis zum Ende der Veranstaltung auf dem Gelände bleiben würden, deshalb hätte man dem Ablauf keine große Bedeutung zugemessen…”
Zur Illustration die offiziellen Pläne:


Dank an R.
Tags: Duisburg, Loveparade
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Dienstag 27. Juli 2010 | admin

“Was macht die DMG aktuell?
Wir haben alle Aktivitäten komplett eingestellt. Es gibt zur Zeit nichts zu vermarkten.”
Quelle: Uwe Gerste, Duisburg Marketing Gesellschaft in derWesten
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Dienstag 27. Juli 2010 | admin
Es gab im Vorfeld massive Bedenken für eine Loveparade in Duisburg. Wie so etwas abgebügelt wird, kann man hier nachlesen:
“Am vergangenen Wochenende lies die Duisburger Polizei nunmehr erklären, eklatante Sicherheitsmängel stünden einer Durchführung der Love Parade in Duisburg im Jahre 2010 entgegen. Während der Veranstalter der Love Parade noch nicht einmal eine Strecke angemeldet hat und die Gespräche zwischen Stadt und Veranstalter geführt werden, sagt Herr Cebin (der ehem. Duisburger Polizeipräsident, p-r) ab, wenn man die Presseberichterstattung richtig interpretiert, die Love Parade für Duisburg ab. (…) Eine Negativberichterstattung in der gesamten Republik ist die Folge. Ich frage Sie, Herr Dr. Wolf, was treibt den Duisburger Polizeipräsidenten zu einer derartigen Handlung ?”
Quelle: CDU Kreisverband Duisburg (Thomas Mahlberg MdB, 09.02.2009)
Ja genau , die Duisburger CDU mit ihrem MdB Thomas Mahlberg hat am 9. Februar 2009 einfach mal einen Brief ans NRW-Innenministerium geschrieben, um diesen “Negativberichterstatter” zu entsorgen. Herr Mahlberg, was trieb sie im letzten Jahr zu dieser Handlung?
Dank an O., das er schneller als die Web-Säuberungskommandos war. Diesen Brief werden wir auf der Duisburger CDU-Site schon bald vermissen.
Tags: Duisburg, Loveparade
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Montag 26. Juli 2010 | admin
… ist offensichtlich unser Oberbürgermeister:
http://www.adolf-sauerland.de/
UPDATE: nach der schwarzen Seite jetzt die Erklärung des Oberbürgermeisters. Gesabbel. Wie zu erwarten.
Tags: Duisburg, Loveparade
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Sonntag 25. Juli 2010 | admin
Da bin ich ja mal gespannt, ob in Duisburg Köpfe rollen. Erfahrungsgemäß eher nicht.
“Wolfgang Rabe, verantwortlich für Sicherheit und Ordnung in Duisburg, sagte im Frühjahr dem WDR, Bedenken wegen der Lage und dem Bahnhof “gibt es in Duisburg nicht”. Im Übrigen habe man mit dem Veranstalter Lopavent einen “sehr professionellen” Partner an seiner Seite – so wird Rabe aus einer Sitzung des Duisburger Kulturausschusses zitiert. Selbst mit mehr als einer Million Besuchern sei die Love Parade in Duisburg “durchführbar”, sagte Rabe im WDR-Interview. Obwohl das Party-Gelände nur 230.000 Quadratmeter groß ist – nur 400.000 bis 500.000 Menschen könnten hier gleichzeitig feiern, sagten Kritiker vorher. Doch Rade blieb bei seiner Einschätzung. Noch vor wenigen Tagen sagte er, man habe “ganz unterschiedliche Maßnahmen, mit denen wir das problemlos steuern können”.”
Quelle: SPON
Tags: Duisburg, Loveparade
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Samstag 24. Juli 2010 | admin
Am Freitag sagte ich zu meiner Kollegin: “Das wird Tote gehen”. Wie ich darauf kam? Ganz einfach: nach der Still-Leben-Tafel letzter Woche mit 3,5 Millionen Teilnehmen war klar das auch bei der diesjährigen Loveparade in Duisburg mit einem Millionenpublikum zu rechnen ist. Das Gelände faßt aber vielleicht 500.000 Menschen. Und dann hat keiner daran gedacht, den Tunnel abzusperren? Update: Ich höre gerade, das der Tunnel der enizige Zugang zum Festivalgelände ist. Unfassbar! Und das Handynetz bricht zusammen? Da bin ich aber gespannt, ob das der Höhepunkt dieser verkommenen-verkommerzialisierten Loveparade sein wird. Das Finale im Triumph der Geldgier.
Und es ist noch nicht zu Ende. Jetzt werden über eine Million Menschen durch den engen Innenstadtbereich Bereich geschleust.Ich höre ununterbrochen Alarmsirenen.
Und die Party geht weiter! 19:20 schon wieder Sirenen. Das ist noch nicht ausgestanden.
UPDATE: 25.7. – 19 Tote
UPDATE: 26.7. – 20 Tote und über 500 Verletzte
UPDATE: 28.7. – 21 Tote
Tags: Duisburg, Loveparade
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Sonntag 20. Juni 2010 | admin
“Die vatikanische Tageszeitung “L’Osservatore Romano” hat den am Freitag verstorbenen Schriftsteller Jose Saramago postum angegriffen und ihn als “populistischen Extremisten” bezeichnet. In der Sonntagsausgabe des vatikanischen Sprachrohrs wurde der im Alter von 87 Jahren verstorbene Literaturnobelpreisträger wegen seiner “anti-religiösen Ideologie” scharf kritisiert. Das Blatt bezeichnete den Kommunisten und Atheisten als “Mensch und Intellektuellen, der keinerlei Metaphysik zuließ”. “Bis zuletzt war er in seinem unerschütterlichen Vertrauen in den historischen Materialismus, also im Marxismus, blockiert”, schriebt das Blatt.”
Quelle: der standard
Solch einen Nachruf wünscht sich doch wohl jeder Atheist!
Tags: Atheismus, Kirche, Saramago
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Sonntag 20. Juni 2010 | admin
“Aus Protest gegen die tödliche israelische Militäroperation gegen sieben Schiffe eines internationalen Hilfskonvois der Free Gaza Bewegung werden schwedische Hafenarbeiter vom 15.-24. Juni israelische Schiffe und israelische Waren nicht löschen. Die Gewerkschaft der Hafenarbeiter hatte den Hilfskonvoi nach Gaza unterstützt, der vor einer Woche in internationalen Gewässern von israelischen Elitekommandos gestürmt worden war.
(…)
Der Autopsiebericht eines forensischen Instituts in Istanbul hat derweil enthüllt, dass die Leichen der 9 Personen, die bei der israelischen Kommandoaktion am vergangenen Montag getötet worden waren, insgesamt 30 Schusswunden aufwiesen. Alle sind türkische Staatsbürger. Fünf Personen seien demnach durch Kopfschüsse aus geringer Entfernung getötet worden. Einige Leichen wiesen bis zu fünf Schusswunden auf, etliche waren in den Rücken oder den Hinterkopf getroffen worden. Nur ein Mann war durch einen Schuss in die Stirn aus größerer Entfernung getötet worden. 8 der Ermordeten hinterlassen neben ihren Ehefrauen zusammen 28 Kinder, das neunte Opfer war ein 19-jähriger Student mit amerikanisch-türkischer Staatsangehörigkeit. Alle Patronen seien 9 mm-Munition gewesen, lediglich eine Patrone hätten sie nie zuvor gesehen, so Haluk Ince von dem Forensischen Institut: “Es war wie ein Container mit vielen verschiedenen Patronen.”
Quelle: uni-kassel
Tags: Free Gaza, Israel, Palästina
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Freitag 7. Mai 2010 | admin
“Laut Informationen der Augsburger Zeitung, hat die Kirche die Staatsanwaltschaft Ingolstadt eingeschaltet, um ‘Vorermittlungen’ gegen Walter Mixa aufzunehmen. Gegenstand der Ermittlungen sind nicht die ihm bisher zur Last gelegten körperlichen Züchtigungen und die unzweckmäßige Verwendung von Stiftungsgeldern, sondern der Verdacht auf sexuellen Missbrauch.”
Quelle: Telepolis
Tags: Kirche, Mixa, sexueller Missbrauch
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