Barrikaden

Lied
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Text
„Barikadn“ ist ein Protestlied von Shmerke Kaczerginsky (1908-1954) für die junge Arbeiterbewegung in Vilnius, das er für ihre wöchentlichen Demonstrationsmärsche Mitte der 20iger Jahre geschrieben hatte.

Barikadn

Text und Musik: Shmerke Kaczerginsky

Tates, mames, kinderlekh
Boyen barikadn,
Oyf di gasn geyn arum
Arbeter-otryadn.

S’iz der tate fri fun sthub
Avek oyf der fabrik,
Vet er shoyn in shtibele
Nit kumen haynt tsurik.

S’veysn gut di kinderlekh,
Der tate vet nit kumen,
S’iz der tate haynt in gas
Mit zayn biks farnumen.

S’iz de mame oykh avek
In gas farkoyfn epl,
Shteyn in kikh faryosemte
Di teler mitn tepl.

S’vet nit zayn keyn vetshere –
Zogt Khanele di yatn,
– Vayl di mame iz avek
Tsuhelfn dem tatn. –

Plutsling – trakh a pule iz
Arayn in kleynem shtibl,
Farbaygefloygn Khanelen,
Gemakht in vant a gribl.

Oyb azoy – zogt Khanele
– Kinder, kumt mit mir!
Motye nem di groyse korb,
Meyerke – di tir.

Di shuflodn fun kamod,
Mit an altn fas,
A barikade shteln mi
Oyf in mitn gas. –

Di barikade oyfgeshtelt,
In shtibl nito keyner,
Loyfn politsey farbay,
Di kinder varfn shteyner.

Vos mir, ven mir vetshere,
Es dunen harmatn,
Di kinderlekh fun sthibele
Helfn mamen-tatn…

Tates, mames, kinderlekh
Boyen barikadn,
Oyf di gasn geyn arum
Arbeter-otryadn

(Quelle: http://www.kampflieder.de/liedtext.php?id=3127)

Komponist
Shmerke Kaczerginski wurde im Jahr 1908 in Vilnius geboren und wuchs in einem jüdischen Waisenhaus auf. Er war Dichter, Journalist und Drucker, der sich schon sich schon früh in kommunistischen Gruppen engagierte. Ab 1929 war er Mitglied der Künstlergruppe „Yung Vilne“. Im Ghetto war er in diversen kulturellen Kreisen aktiv, so war er etwa Mitglied der so genannten Papierbrigade, die jüdische Kulturgüter vor dem deutschen Raubzug rettete. Außerdem war er Mitglied der Fareynikte Partizaner Organizatsie (FPO). Vor der Vernichtung des Ghettos gelang ihm die Flucht in die Wälder. Kaczerginski kehrte 1944 nach der Befreiung in die Stadt zurück und versuchte mit anderen Überlebenden ein jüdisches Museum in Vilnius aufzubauen. Er sammelte Zeugnisse des Holocaust – Berichte, Lieder etc. – und schrieb eigene Erinnerungen. Aus den Sammlungen der Lieder etc. gingen dann auch Liederbücher hervor. Nachdem die sowjetischen Behörden den Museumsaufbau in Vilnius untersagten, ging er nach Lódz, 1946 nach den Pogromen in Kielce nach Paris und emigrierte 1950 nach Buenos Aires. Er kam 1954 bei einem Flugzeugunfall ums Leben.
(Quelle: http://www.vilnius-ip.de/index.php?option=com_content&view=article&id=153&Itemid=295&lang=de)

Amira Hass:
http://www.haaretz.com/israel-news/stone-throwing-an-old-jewish-custom-1.515541

Der einzig korrekte Blondinenwitz

Ein Blinder sitzt am Tresen in einer Bar und fragt den Barkeeper:
„Hey, willst Du einen Blondinen-Witz hören?“
In der Bar wurde es plötzlich totenstill. Da sagt der Typ neben dem Blinden mit ruhiger Stimme:
„Es gibt etwas, was Du wissen solltest, bevor Du den Witz erzählst! Der Barkeeper ist blond, … der Rausschmeißer ist blond … und ich bin 1.80 groß, 100kg schwer, blond und habe den schwarzen Gürtel in Karate. Außerdem ist der Typ neben mir 1,90 groß, 120kg schwer und ein blonder Gewichtheber. Der Typ zu Deiner rechten ist blond 2.00 groß und Boxer. Jetzt denk doch einmal ernsthaft nach, ob Du immer noch Deinen Witz erzählen willst….“
„Nöööö“, sagt der Blinde, „Nicht, wenn ich ihn fünf Mal erklären muss.“
(bei Heise gefunden)

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